Andreas

Amsterdam – Klappe auf

Amsterdam

Unverhofft kommt oft und so sind wir in Amsterdam gelandet. Wer unseren Blog verfolgt, der weiß, das wir Amsterdam Anfang Juni wegen meines Fußes streichen mussten und ich hatte Claudia ja versprochen, dass wir das nachholen.
Anfang der Woche war klar, dass wir wieder unterwegs sein wollten, raus aus dem Rhein-Main-Gebiet und ich entschied mich für Amsterdam. Claudia wusste lang nicht, wohin die Reise führt, kurz vor der Grenze tippte sie noch auf das Meer.

Amsterdam

Gracht in Amsterdam

Es sollte mittlerweile bekannt sein, wir lieben diese Stadt. Amsterdam ist so völlig anders wie alle anderen Städte, die wir kennen. Trotz der Größe und der Betriebsamkeit findest du mitten in Amsterdam auch immer Ruhe, Orte, die die Ruhe einer Kleinstadt ausstrahlen.
Es sind die Menschen in Amsterdam. Wir waren heute auch auf dem Markt am Waterlooplein und brauchten ewig, weil wir uns ständig festquatschen. Wir trafen einen Niederländer, der Wohnungen in Mönchengladbach besitzt und einen Stand für Bekleidung auf dem Platz hat. Wir mussten für ein Foto mit einem Standbesitzer und einem Touristen aus Israel posieren, weil wir genau zur gleichen Minute das gleiche Blechschild kauften. So etwas sei ihm noch nie passiert. Dafür gab es dann sogar Rabatt.
Wir hatten Spaß mit der städtischen Kanalreinigung, die extra für Claudia fröhlich einen Schlauch beiseite räumten und sich für das Hindernis auch noch entschuldigten und als wir die SIM-Card für unseren Router holten, wurde uns diese vor Ort schon aktiviert und mit alle wichtigen Daten handschriftlich in Deutsch ausgeliefert. Wieder im Wohnmobil angekommen in den Router gesteckt und schon hatten wir Internet mit 15 Mbit.

Klappe auf und satt werden

Febo-Restaurant

Gestern wurde eine niederländische Institution ausprobiert. Wir haben uns in einem FEBO einen kleinen Snack geholt. Die Besonderheit ist die Wand mit den Verkaufsfächern hinter deren Klappen eine Mahlzeit auf dich wartet. Das Geld passend einwerfen, Klappe auf und genießen. Ich habe mich für eine niederländische Spezialität entschieden, eine Kalbfleischkrokette (Kalfsvleeskroket) für 1,60 €. Claudia hat einen Burger für 2,20 € getestet, der ebenfalls sehr gut war.

Febo-restaurant Amsterdam

Febo Restaurant
Oudezijds Voorburgwal 33

Postamt als Einkaufszentrum

Einkaufszentrum Postamt Amsterdam

Was macht man mit einem alten Postamt? Abreißen und einen häßlichen Neubau mit Einkaufszentrum hinsetzen. Nicht in Amsterdam, da baut man das Postamt einfach zu einem Einkaufszentrum um. Genial und sehenswert!

Magna Plaza
Nieuwezijds Voorburgwal 182

Amsterdam einfach

Es gibt eine geniale Möglichkeit, sich den Aufenthalt in Amsterdam wesentlich zu vereinfachen. Die I AMSTERDAM CITY CARD. Die Karte gibt es für 24, 48 und 72 Stunden. Sie beinhaltet die unbegrenzt freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, den freien Eintritt zu fast allen Museen und 25% Rabatt für viele weitere Attraktionen, wie Madame Tussaud oder eine Bootstour in den Grachten.

Umleitung für Fahräder

Wir haben unsere erste Umleitung für Fahrräder erlebt. Mit Umleitungsschildern, gelber Fahrbahnmarkierung auf der Gegenfahrbahn und allem drum und dran, wie auf deutschen Autobahnen. Aber es ist ja bekannt, dass das Rad das Fortbewegungsmittel in Amsterdam ist.

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9 Kommentare zu “Amsterdam – Klappe auf”

  1. Udo van Camper

    Amsterdam gehört auch zu meinen Sehnsuchtsorten, obwohl ich noch nie persönlich dort war. Mit anderen Reisenden, wie beispielsweise mit Euch, allerdings schon oft. Herzlichen Dank für die neuerliche Mitfahrgelegenheit!

  2. Günter

    Vielen Dank für den schönen Bericht. Wo habt ihr denn geparkt bzw. Übernachtet? Ich
    muss auch unbedingt mal wieder dort hin.

    Viele Grüsse

    Günter

    1. Andreas

      Wir stehen Camping Zeeburg, sehr zu empfehlen. Sehr lässiger Platz, viele junge Leute, gutes Restaurant, hat fast etwas von einem Hippiecamp.

      Gruß
      Andreas

  3. Helmut W

    Da kommen Einnerungen wieder auf.
    Ich war über 30 Jahre mit dem Schiff in den Niederlanden unterwegs.

    Mein Lieblingsort in Amsterdam
    der Bahnhof Vorplatz. Da habe ich oft lange gesessen und mir die Vielzahl der Menschen an gesehen.
    Oder die Beobachtung, dass der Bauhof mit Generator Trennsscheibe und LKW anreist. Da wurde nicht lange gefragt. Wer sein Fahrrad am Geländer der Gracht angesschlossen hatte, dem wurde das einfach abgeflext und auf dem LKW geworfen.
    Mit dem Schiff war eine schöne Zeit, aber alles hatt seine Zeit.

    Jetzt gucke ich mal auf welchem CP Ihr steht.

    Euch eine schöne Zeit
    Helmut W

    1. Andreas

      Hallo Helmut,

      das gibt es heute wohl immer noch, wir haben etliche Räder mit einem roten Zettel gesehen. Diese Räder werden demnächst entfernt, weil sie wohl seit geraumer Zeit unbenutzt dort stehen.

      Gruß
      Andreas

  4. Gabriele

    Ohja, nach Amsterdam reisen wir gedanklich auch schon einige Jahre 🙂 irgendwie hat es noch nie wirklich gepasst. Daher ein Dank an euch für die Einblicke

    Liebe Grüße
    Gabriele

  5. Pingback: 7 kulinarische Tipps für Amsterdam - 14qm

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