Andreas

Amsterdam mit Fahrrad und ÖPNV

Hier sind unsere 10 Tipps für die Erkundung von Amsterdam mit Fahrrad und ÖPNV. Vor allen Dingen auf dem Rad sollte man einige Dinge beachten.

Amsterdam mit Fahrrad erkunden

Amsterdam mit FahrradDas Verkehrsmittel Nummer 1 in Amsterdam und das nicht nur der Menge nach. Du wirst erleben, das Autos wegen dir stehen bleiben. Kein Auto wird versuchen sich in einer engen Gracht an dir vorbei zu drängen oder gar hupen.

  • 1. Das Fahrrad hat fast immer Vorrang
    Es gibt eigene Spuren, eigene Ampeln, eigene Abbiegerspuren auf großen Kreuzungen und Unterführungen. Sogar Parkhäuser für Fahrräder gibt es. Irgendwo müssen die gut 18000 Räder der Pendler ja hin.
    Für etwa 9 € kann man ein Rad für den Tag leihen.
  • 2. Du musst Handzeichen geben
    Wenn du abbiegen willst, musst du das per Handzeichen anzeigen. Solltest du es vergessen haben und hast deinen Fehler unfallfrei überlebt, kassiert du mit ziemlicher Sicherheit einen Anpfiff. Und Achtung! Die Radwege müssen auch von den Mofas benutzt werden.
  • 3. Fahr immer rechts und nie nebeneinander
    Die Amsterdamer haben Geschwindigkeiten drauf, da bekommst du Wasser in die Augen und sie klingeln dich von der Gasse.
  • 4. Lass dein Rad nie unbeaufsichtigt stehen
    Räder sind hier schneller weg, wie du „weg“ sagen kannst. Sollte dir dein Rad abhanden kommen, herzlichen Glückwunsch, dann bist du nun ein richtiger Amsterdamer. Du wirst in Amsterdam keine teuren Bikes für den Alltagsgebrauch finden. Das normale Rad für Amsterdam hat keine Schaltung und keine Handbremse.
  • 5. Bleib nie auf dem Fahrradweg stehen
    Das gibt schlechte Kritiken, such dir eine Stelle, an der du dich neben den Radweg stellen kannst. Amsterdam mit Fahrrad, unser Tipp, es bringt den meisten Spaß.

Bus, Straßenbahn, Metro und Fähre in Amsterdam

Amsterdam mit ÖPNVUnd gleich eine Überraschung, in den Straßenbahnen von Amsterdam gibt es noch den Schaffner. So etwas kenne ich ja nur aus meiner Kindheit. Zudem sorgen die Schaffner mit witzigen Ansagen teilweise für Stimmung in der Straßenbahn. Überhaupt wird Service groß geschrieben, überall ist Servicepersonal zu finden und eigentlich alle können auch englisch.

Amsterdam mit ÖPNVDie Metro haben wir auch benutzt, die eignet sich gut zur schnellen Überbrückung längerer Strecken.

  • 6. Hol die eine Tageskarte und die App der GVB.
    Für 7, 50 € für echte 24 Stunden kannst du kreuz und quer durch Amsterdam. Bist du länger in Amsterdam, kein Problem, es gibt auch 48 und 72 Stundentickets. Die App sagt dir wie du wohin kommst. Die Tageskarte gibt es zum Beispiel auch an der Rezeption von Camping Zeeburg.
  • 7. Achtung beim Ein- und Ausstieg
    In der Straßenbahn gibt es speziell gekennzeichnete Ein und Ausstiege. Einstieg ist vorne und an der hinteren Doppeltür möglich. An den anderen Türen wird das Einsteigen durch Bügel, die sich nur in Ausstiegsrichtung öffnen, verhindert.
  • 8. Immer ein- und auschecken
    Die Tageskarte ist mit einem Chip versehen. Du hältst die Karte beim Einstieg und Verlassen der Bahn schnell an den Kartenscanner. Das funktioniert auch durch das Portemonnaie und wie bei Claudia durch ihre Ärmeltasche.
  • 9. Vorsicht beim Ausstieg
    Lass dich nicht von einem Radfahrer plätten, dieser Hinweis steht auch in den Straßenbahnen, da die Haltestellen oft an einen Radweg grenzen.
  • 10. Fähre
    Die Fähren am Hauptbahnhof auf die andere Seite sind kostenlos und verkehren gegenläufig im Minutentakt.

Amsterdam mit FähreDas Fahrrad ist die beste Möglichkeit Amsterdam kennenzulernen, aber auch die ÖPNV-Variante war nicht schlecht. Die hatten wir gestern gewählt, weil uns der Hintern von den letzten Tagen richtig weh tat.

Eigentlich wollten wir heute an die Küste fahren und dort noch zwei Tage verbringen, aber nun scheint die Sonne das erste Mal richtig schön und so soll es auch morgen sein. Fahren oder bleiben, ihr werdet es erfahren.

6 Kommentare zu “Amsterdam mit Fahrrad und ÖPNV”

  1. Helmut W

    Hallo Ihr zwei,

    ist der kleine Jachthafen noch hinter dem Bahnhof.
    Da hatte ich vor Jahren mal auf einer Liste für den Erhalt unterschrieben.

    Eine schöne Zeit

    Helmut W

  2. Annette de Groot

    Nun ihr in Amsterdam seit, würde ich, an ihrer Stelle, nicht so irgendwo an der Küste fahren. Ich würde nach Texel fahren.
    Der Insel ist nicht so weit von Amsterdam entfernt und ist wirklich schön.
    Mein absoluter Lieblingsort in der Niederlande.

    Nächste Woche fahre ich dorthin, ich freue mir schon!!

    1. Andreas

      Na klar Nobert,

      Camping Zeeburg, 15 Min mit dem Rad ins Zentrum, eine Haltestelle der Straßenbahn ist 10 Min. entfernt. Sehr gutes Restaurant und sehr lockere Atmosphäre.
      Gegenüber des Bahnhofes, also auf der anderen Seite von Amsterdam liegt noch der Wohnmobilstellplatz CityCamp. Die Fähre rüber ins Zentrum ist kostenlos und fährt ständig ohne große Wartezeit.

      Gruß
      Andreas

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