Auf nach Südfrankreich – Arles

Andreas

Wir sind unterwegs in Südfrankreich. Die 975 Kilometer in den Süden haben wir teils auf den Autobahnen und teils auf Landstraßen zurück gelegt. Nach einer Nacht auf einem Parkplatz in Mornas ging es weiter nach Arles.
Ein kleines Problem ist im Moment die Spritversorgung in Frankreich. Durch Streiks sind mittlerweile über 50% der Tankstellen in Frankreich ohne Diesel und die Zahl steigt rasant, aber wir haben es bis in den Süden geschafft und jetzt sollte der Diesel reichen. Im Notfall fahren wir in drei Wochen über Italien zurück.

Arles

Ein wenig Text und viele Bilder.

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Und so haben wir auch in Arles bei der ersten Gelegenheit wieder getankt. Nach einer netten Plauderei mit dem Tankwart durfte ich statt der rationierten 30 Liter meinen Tank voll machen.
Der Stellplatz von Arles hat nur fünf Plätze, die natürlich alle belegt waren. Wir waren allerdings so früh, das die Hoffnung bestand, das der eine oder andere noch aufbrechen würde. Und so war es dann auch, ein Wohnmobilist aus Frankreich sah uns suchen, gab uns ein Zeichen und beschleunigte seine Abreise. Genial.
Von dort sind es gerade mal 10 Minuten in die Altstadt von Arles.

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Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist endlos und dafür gibt es ja Wikipedia.
Absolut empfehlenswert ist der Markt am Samstag.

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Wenn man sich wie wir etwas abseits der Hauptrouten der Touristen hält, kann man ganz in Ruhe durch die Gassen schlendern und den Flair genießen.

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Es duftet überall, seien es die Seifen, der Lavendel, der Jasmin an den Häuserwänden oder die Restaurants. Diese Stadt riecht einfach gut.

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Und das Licht des Südens und die Farben verfehlen nicht ihre Wirkung.

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Und man fragt sich recht schnell, warum man eigentlich irgendwo anders leben sollte als im Süden von Frankreich.

Nach der Stippviste in Arles ging es weiter nach Saintes-Maries-de-la-Mer, denn als nächstes steht die Camargues auf unserer Wunschliste.

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10 Kommentare zu “Auf nach Südfrankreich – Arles”

  1. Doreen

    Ach meine geliebte Provence! Leider schaffe ich es dieses Jahr nicht, weil ich in Portugal unterwegs bin.
    Ich wünsche Euch eine schöne Zeit im Süden!
    Liebe Grüße, Doreen

  2. henning

    Bonsoir…

    in Arles haben sie mir 1994 zum ersten und hoffentlich einzigen Mal das Auto aufgebrochen an der Place de la Martine, direkt am Fluß (Rhone?). Ich hab mich dann, mit Brotmesser und Prügelwerkzeug bewaffnet, auf einem Parkplatz mit vielen einheimischen Autos schlafen gelegt, aber trotzdem am nächsten Tag die Stadt angeguckt. Der VW-Bus stand währenddessen mit der eingeschlagenen Dreiecksscheibe vor einem Café. War ja schon „besteuert“, also ist nichts weiter passiert..
    Paar Tage später gabs in Digne eine neue Scheibe. War trotzdem ein toller Urlaub.

    Gruß
    Henning

    1. Andreas

      Hallo Henning,

      ja, es ist die Rhone.
      Wenn es passiert, dann passiert es. Ansonsten müsste man zu Hause bleiben und sich verbarrikadieren. Mir wurde schon einmal vor gut 30 Jahren in Rotterdam, im bewachten Parkhaus der PKW aufgebrochen. Neue Scheibe gab es trotz Samstag Nachmittag trotzdem, es ging mit Polizei-Eskorte zum Glaser. War eine tolle Aktion der Rotterdamer Polizei.

      Gruß
      Andreas

  3. Sandra

    Jetzt werde ich ganz kribbelig, denn in einigen Wochen fahre auch ich nach Südfrankreich, dann hoffentlich ohne Tankprobleme. Ich werde allerdings in der Gegend um Carcassonne bleiben.
    Schade eigentlich daß ich so wenig Zeit habe, ansonsten wäre ich an der Grenze der schweiz herunter gefahren und sicherlich auch mal in Arles gestoppt.

    Danke auf jeden Fall für die tollen, stimmungsvollen Bilder!
    Ich hoffe ich kann irgendwann meinen Traum auch erfüllen und mehr in Europa herumreisen. Meine Arbeit frisst momentan gefühlt 90% meiner Zeit, und das geht so echt nicht mehr weiter…
    Viele Grüße und gute Fahrt!
    Sandra

    1. Andreas

      Hallo Sandra,

      wir haben drei Wochen und auch diese sind uns zu wenig um diese Region auch nur annähernd zu erfassen.
      Wir werden definitiv wiederkommen.

      Gruß
      Andreas

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  5. Team Ferdinand

    Schöne Bilder – da möchte man direkt wieder los! Vom Dieselengpass haben wir zum Glück wenig mitbekommen: Nur einmal war nach 30 Litern Ende, sonst durften wir den Tank immer voll machen! Euch noch eine gute Zeit und liebe Grüße von Steffi, Stephan und Lotta

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