Andreas

Do your thing und plötzlich in Freiheit

Freiheit

Denn nun ist es soweit, die IT ist Geschichte. Die totale Freiheit. Von wegen, einem Teil meiner Denkmurmel scheint die neue Situation völlig entgangen zu sein und versucht sich in Business as usual. Dieser Teil möchte weiterhin unter anderem regelmäßig Smartphone und Mails kontrollieren. Der andere Teil meines Gehirns versucht den Querulanten zur Ordnung zu rufen. Es wird wohl noch etwas dauern, bis auch mein Gehirn wieder als Einheit funktioniert und alle Teile die Veränderung akzeptieren und umsetzen.

Die Litfaßsäule hatte ich wegen der Lichtstimmung fotografiert. Die Botschaft habe ich erst später gesehen: Do your thing.

Neue Kabel – Part 1

Radio Neue Kabel mussten auf das Dach verlegt werden. Leider hat die DAB-Antenne die weitere Zusammenarbeit eingestellt und musste ersetzt werden. Diesmal habe ich gleich eine Kombiantenne für DAB und UKW mit aktivem Verstärker verbaut.
Außerdem mussten endlich die Leitungen für die Suchscheinwerfer nach oben. Lange habe ich mich davor gedrückt die Dachdurchführung wieder mittels Multitool zu entfernen. Im Endeffekt war alles nach einer Stunde erledigt und alle benötigten Kabel waren durchgeführt und die Kabeldurchführung wieder sauber verklebt und abgedichtet. Nur leider war die Geschichte hier noch nicht zu Ende.

Freiheit von den Kassetten

Die Thetford-Kassettentoilette ist nun ebenfalls in die Geschichte eingegangen. Der Ausbau war einfacher wie gedacht, nach etwa 30 Minuten klaffte ein großes Loch im Bad. Schnelldurchlauf, mit zwei Brettern wurde das Loch wieder geschlossen, der Sitz montiert, PVC verklebt, ein 47 l Tank unter das Auto montiert und fertig. Wir werden die Kassetten nicht vermissen.

Eine neue Arbeitsplatte

Neue Arbeitsplatte
Merke, wenn das erste Projekt flutsch, treibt dich die nächste Aufgabe mit Sicherheit in den Wahnsinn.
Was haben wir uns dabei nur gedacht. Ok, die alte Arbeitsplatte war fertig, diverse Risse in der Melaminschicht ließ die Pressspanplatte schön aufquellen. Es gab nur ein Problem, ein Austausch der Platte war nie eingeplant worden. Nachdem wir Herd, Abtropfbecken, Spülbecken und alle Schrauben entfernt hatten, bewegte sich die Platte nicht einen Millimeter. Alles war noch einmal miteinander verklebt worden und wieder schlug die Stunde des Multitools. Danach musste ein neuer Plan her, da die Echtholzkanten nicht zu retten waren. Wir entschieden uns für eine Platte aus massiver Buche und aufgedoppelter Kante, ebenfalls aus Buche. Die Arbeitszeit verlängerte sich um einen Tag.

Während ich an meiner Selbstbeherrschung arbeitete, um nicht mit einer Kettensäge der Küche ein schnelles Ende zu bereiten, tropfte es durch das Kabelloch im Dach. Wasser? Alkohol, Drogen oder Valium, es gibt so viele Alternativen zu Wasser. Ich nehme mir die Freiheit und ignoriere den Wassereinbruch und delegiere die Aufgabe an einen Meßbecher.

Neue Kabel – Part 2

Die Küche war fertig und eine kurze Regenpause nutzte ich um die Dachdurchführung erneut zu verkleben und mit 3M 4411 abzudichten. Gerade rechtzeitig, heftiger Regen setzte ein und diesmal blieb der Meßbecher trocken.

Kurztrip in die Niederlande

Level 42
Am Freitag Morgen ging es für ein Konzert von Level 42 nach Hengelo. Es wurde eine absolut geniale Nacht mit unseren Freunden aus der Eifel. Es war einer jener Tage, die man nie wieder vergisst.

Eigentlich wollte wir nach dem Konzert an die Küste fahren und die Traumtänzer besuchen, aber vor fünf Tagen standen sie plötzlich morgens vor unserem Auto. Genial!

Nun sind wir wieder zurück in Deutschland. Wir werden uns zusammen mit Marco und den Traumtänzern den Motor vornehmen. Simmerring am Getriebe tauschen, Deckel vom Getriebe tauschen, Einspritzdüsen überprüfen und einem Klingeln im Motor auf den Grund gehen. Dieses Geräusch existiert zwar schon seit wir das Auto haben, gehört aber nicht zur Serienausstattung.

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10 Kommentare zu “Do your thing und plötzlich in Freiheit”

  1. Roland

    Hallo ihr Lieben,
    ja wie, ja wo, ja was, und nu??? Wovon lebt ihr jetzt? Ich meine, irgendwo muss doch ein regelmäßiges Einkommen herkommen, oder? Jedenfalls bewundere ich euren Schritt. Bin selber auch freiberuflich tätig und überlege mir auch immer mal wieder, alles einfach hinzuschmeißen… aber wo sollen dann die Kröten herkommen? Wie sieht eure Lösung aus?
    Viele Grüße
    Roland

      1. Det70

        Das macht mich neugierig, lieber Andreas. Die Frage von Roland lag mir auch sofort auf der Zunge. Selbst um nur die Unkosten zu decken, muss man ja schon einiges an Einnahmen verlässlich generieren können. Für euch ist es ja eigentlich das abstreifen der letzten Fessel. Endlich ohne Ortsbindung unterwegs sein zu können.

        Gruß Det

  2. Stefanie Schneider

    Hallo Andreas,

    ich verfolge euren Blog mit Fernweh. Ihr lebt den Traum von vielen Menschen und das bedarf viel Mut und Planung. Ich hoffe ihr habt noch viele schöne Erlebnisse und kommt immer gut an euer Ziel!

    Gruß

    Stefanie

  3. Ciluia

    Und der Toilettenumbau? Gibts dazu einen genaueren Bericht? Vielleicht sogar Bilder?
    Ich würde mir da gerne was von euch abschauen, da ich diesen Umbau ebenfalls plane.

  4. Peter

    Hallo,
    ich lese euren Blog seit langem mit großem Interesse. Mein womo ist noch recht jung (8 Jahre) Trotzdem nagt der Zahn der Zeit (Rost) daran. So habe ich letzte Woche eine Hohlraumversiegelung mit dem Mike Sander Fett machen lassen. Den sichtbaren Teil vom Unterboden will ich nicht mit Bitumen überpinseln, sondern so wie bei deinem Auto, gezielt bearbeiten. Mir ist der Artikel darüber in Erinnerung geblieben. Besonders das Produkt „Rostex S2 plus“. Du hast damals geschrieben das man das Mittel über dich beziehen kann. Hast du noch Kontakt zur Firma Ambratec? Ansonsten genießt die neue Freiheit! Ich habe vor gut anderthalb Jahren mit knapp sechzig aufgehört zu arbeiten und noch keinen Tag bereut.

    Liebe Grüße Peter

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