Andreas

Das Wohnmobil

Der Name 14qm kam zu Stande, weil unser erste Idee war, einen LKW mit Koffer auszubauen, aber von diesem Plan kamen wir schnell wieder ab. Zu unhandlich, zuviel Arbeit.

Jetzt treibt mich die Fahrzeugsuche in den Wahnsinn.

Der erste Punkt ist, das ich kein neues Wohnmobil kaufen will. Erstens will ich keine 50.000 € und mehr investieren, der Wertverlust ist mir zu hoch. Zweitens stehe ich mehr auf Oldtimer und Individualismus und drittens wird es mir schwer fallen in einem nagelneuen Wohnmobil bauliche Veränderung vorzunehmen.

Der zweite Punkt ist die Umweltplakette, ein Thema für sich. Ich bin sehr grün eingestellt, aber diese Plakette halte ich für Unsinn, aber sie beeinflusst meine Entscheidung.
Kaufe ich nun einen Oldtimer (1983 oder älter) oder ziehe auch neuere Fahrzeuge in Betracht und meide ich einfach Städte mit Umweltzone, bzw. ich mache dort Park und Ride. Ansonsten wäre es nur in Italien schwierig, in anderen Ländern gibt es im Moment keine Probleme.

Und der dritte Punkt ist der Hersteller, im Moment habe ich folgende Firmen in der engeren Wahl: Karmann, Niesmann, Bimobil und Concorde.

Als Fahrgestell kommen für mich Düdo, sein Nachfolger, VW LT oder Iveco in Frage. Der Vorteil ist die einfachere Technik, wenig Elektronik und die gute bis sehr gute Ersatzteilversorgung. Nachteil sind die teils erbärmlich PS-Zahlen, ich will am Berg wenigstens mit den Brummis mithalten können und nicht von einem freundlichen LKW-Fahrer mit Lichthupe und besorgniserregendem Abstand auf meine mangelnden PS hingewiesen werden.

Bilde eines Mercedes Transporters, auch Düdo genannt.
Das ist ein Düdo, benannt nach seinem Herstellungsort Düsseldorf

3,5 to Gesamtgewicht werden nicht reichen, wenn man im Wohnmobil leben und arbeiten will.

Aber eines steht schon fest, ein Alkoven sollte es sein, damit nicht immer das Bett gemacht werden muss und im Gegenteil zu einem Festbett im Wohnraum, bleibt mehr Platz zum leben. Außerdem bin ich Frühaufsteher, meine Frau Langschläfer und so hätte ich mehr Freiheiten. Zu niedrig darf der Alkoven auch nicht sein.

Bis jetzt war immer irgendetwas, entweder erwiesen sich als gepflegt angepriesene Fahrzeuge in Wahrheit als Feuchtbiotope, die Zuladung war zu niedrig, die Kilometer zu viel oder irgendetwas fehlte oder störte mich. Fantastisch sind auch teilweise die Preisvorstellung der Verkäufer.

Bis März 2014 muss ein Fahrzeug gefunden sein, damit mir bis zum 1. September noch genügend Zeit bleibt Anpassungen vorzunehmen. Ich hoffe, früher fündig zu werden, damit mir mehr Luft bleibt.

Demnächst „Wiegen“ oder „Brauchen wir wirklich zwei Pfannen, das sind das 3 kg“

 

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