Leben im Wohnmobil
14qm Lifestyle Wohnmobil

Vier Jahre Leben im Wohnmobil – 1464 Tage schöner wohnen

von Andreas

Warum wir auch nach über vier fünf Jahren unser Leben im Wohnmobil lieben und den Schritt nie bereut haben.

Ein Leben im Wohnmobil, sich auf wenige Quadratmeter beschränken und freiwillig auf einige herausragende Errungenschaften der modernen Welt, wie den Thermomix und die Satellitenschüssel, verzichten?

Leben im Wohnmobil

Diese Art des Lebens ist für uns Normalität, so normal wie für Andere das Leben in einem Haus oder einer Wohnung. Wir begreifen unser Wohnmobil auch nicht mehr als solches, sondern eher als Tiny House mit Motor. Wir haben auch nie versucht den Komfort und die Möglichkeiten einer herkömmlichen Behausung auf unserer Wohnmobil zu übertragen. Uns ging es um Einfachheit, um das Leben mit weniger Konsum und weniger Besitz, um Freiheit und einen Weg anders zu leben. So war zumindest unser Plan.

Nachhaltigkeit

Was uns an dieser Art des Lebens auf begrenztem Raum besonders gefällt, das sich auf einfache Art ein nachhaltiger Lebensstil erreichen lässt. Wir haben unseren Ressourcenverbrauch und damit unseren ökologischen Fußabdruck massiv senken können.

Strom

Ein normaler 2-Personenhaushalt benötigt etwa 2700 kWh im Jahr. Wir können den Großteil unseres Strom dank unserer Solaranlage selbst produzieren, wobei wir aber auch keine 2700 kWh benötigen.

Würde unser Umgang mit dem Reichtum der Natur benotet, würde das höchstens zu einem Armutszeugnis reichen.Ernst Ferstl

Wasser

Wir verbrauchen etwa 160 Liter Wasser pro Woche. Der durchschnittliche Wasserverbrauch eines Zwei­personen­haushalt in Deutschland liegt im Schnitt bei 254 Liter, allerdings am Tag!

Anschaulicher ausgedrückt, wir verbrauchen in einem Jahr in etwa soviel Wasser, wie ein normaler Haushalt in einem einzigen Monat.

Gas

Und während ich an diesem Text schreibe ist es 23:00, die Außentemperatur beträgt 11 °C und unsere Heizung ist aus. Zwei Teelichter reichen aus, um unsere Wohlfühltemperatur von 20 °C zu halten. Wir haben in den letzten 12 Monaten 361 l Gas verbraucht, das entspricht 16 Gasflaschen mit 11 kg.

Update April 2019 Wir haben den Gasverbrauch auf 282 l gesenkt, die Heizung bleibt mittlerweile ab einer Außentemperatur von 10 °C in der Nacht meist aus.

Diesel

Auch unsere gefahrenen Kilometer sind nicht so hoch, wie manch einer vermuten würde. In den letzten 12 Monaten waren wir 11189 km unterwegs. Mit unserem veränderten Reiseverhalten wollen wir den Verbrauch an Diesel weiter senken.

Update April 2019 Wir waren in den letzten 12 Monaten trotz viermonatiger Reise nach Frankreich nur noch 2946 km mit dem Wohnmobil unterwegs und haben zum ersten Mal mehr Kilometer mit dem Fahrrad und zu Fuß zurückgelegt als mit dem Fahrzeug.

Wir versuchen konsequent alle Wege unter 20 km (einfache Strecke) mit Fahrrad und Strecken unter 6 km, ebenfalls einfache Strecke, mit dem Fuß zu bewältigen. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern es ist für die Fitness und Gesundheit einfach extrem vorteilhaft.

Lebensmittel

Diese Nachhaltigkeit versuchen wir auch in an anderen Bereichen zu verwirklichen, so liegt zum Beispiel unser Fleischkonsum mit unter 1 kg weit unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 10 kg (zwei Personen) pro Monat. Die Menge der weg geworfenen Lebensmittel tendiert gegen Null.

Reparieren statt wegwerfen und dabei Geld sparen

In den letzten drei Jahren haben wir keine Smartphones, Tablets oder Notebooks gekauft. Im Gegenteil, ein Tablet und ein Notebook habe ich repariert und damit Elektronikschrott vermieden. Für die Ersatzteile habe ich nur 29 € ausgeben. Eine vergleichbare Neuanschaffung hätte uns etwa 1500,00 € gekostet. Mein Sigma 17-50 mm Objektiv habe ich reparieren lassen.

Update April 2019 Das Smartphone musste im April 2018 ersetzt werden, weil das Alte noch alles konnte, nur halt nicht mehr telefonieren. Es wurde als Mediaplayer verkauft und durch ein Gebrauchtes, erst drei Monate altes Smartphone ersetzt. Die Notebooks und Tablets verrichten noch immer ihre Arbeit.

Gebraucht kaufen

Neu April 2019 Den größten Teil unserer nötigen Anschaffung kaufen wir mittlerweile nur noch gebraucht. Kamera, Smartphone und die neue Wasserpumpe haben wir über eBay gekauft. Alle anderen Teile wie ein Wasserkessel (von WMF) und sogar die Garnitur Biber Bettwäsche kommen vom Flohmarkt.

Wir haben die Liste der Dinge, die wir bräuchten und suchen, griffbereit auf meinen Smartphone und damit schlendern wir über die Flohmärkte.

Es ist schon erstaunlich, dass auf Plattformen wie beispielsweise MPB, die sich auf den An- und Verkauf von Kameras und Objektiven spezialisiert haben, Waren teilweise in höheren Stückzahlen verfügbar sind als in einem Elektronikmarkt. Meine Kamera stand im April 2019 fünfzehn Mal zur Verfügung und auch alle Wunschobjektive von mir sind teilweise über zwanzig Mal verfügbar.

Grundrauschen

Leben im Wohnmobil - Grundrauschen

Wir fühlen uns mittlerweile am wohlsten, wenn wir das Grundrauschen der Zivilisation, die Geräusche entfernter Autobahnen, Straßen, Flughäfen und Industrie,  möglichst weit hinter uns gelassen haben.

Seit 1989 ist die Masse der Insekten um 76% und die Zahl der Vögel um 56% geschrumpft!
Für uns gibt es nichts Schöneres, als unsere Lebensmittelvorräte aufzufüllen und uns für Tage aus der Zivilisation zu verabschieden. Wir genießen die Stille und die Natur, abseits einer immer schneller werdenden Gesellschaft. Eine Natur, die wir im übrigen im Namen des Wachstums immer schneller betonieren und vernichten.

Wir haben festgestellt, dass es genau diese Stille und Einsamkeit in der Natur ist, die uns glücklich macht. Und dies ist auch der Grund, warum wir auf unserem Roadtrip große Städte, wie Marseille, Montpellier oder Bordeaux, nicht besucht haben. Wir fühlen uns in der Hektik und Lautstärke einfach nicht wohl.
Der Verzicht auf eine Satellitenschüssel und mittlerweile auch auf einen DBV-T Stick trägt wesentlich zur Ruhe bei. Die Reduzierung von Ballast und äußeren Einflüssen befreit uns.
Es ist wohl eher kein Zufall, dass meine heftigen Kopfschmerzen, die ich noch vor einem Jahr mehrmals wöchentlich hatte, verschwunden sind.

Freiheit

Das Leben im Wohnmobil bedeutet für uns Freiheit. Das wir die Freiheit haben unsere Heimat zeitlich und örtlich fast immer frei wählen zu können.
Unsere größte Freiheit ist es aber, dass wir uns nicht mehr um tausende Besitztümer kümmern, sie instand halten oder gar ersetzen zu müssen. Wir haben uns die Freiheit genommen den grenzenlosen Konsum nicht mehr mitzumachen. „Mein Haus – mein Auto – mein Boot“ ist für uns keine Option.
Es ist Freiheit für uns, dass wir uns von vielen Verpflichtungen befreien konnten, so brauchen wir keine Verträge mit Wasserwerken oder Stromanbietern und haben die Verträge mit Versicherungen auf ein absolutes Minimum beschränkt.

Schlußwort

Wir haben unsere Entscheidung und unseren Weg bis heute nicht bereut. Geändert hat sich viel, aber wir waren nie zufriedener mit unserem Leben und nie waren wir mit so wenig so glücklich wie im Moment. Weniger ist mehr, zu mindest für uns trifft diese Aussage zu.

Und natürlich scheint auch uns nicht den ganzen Tag die Sonne aus dem Arsch, aber sie scheint definitiv öfters. Auch bei uns erwischt mal einer einen gebrauchten Tag und könnte die nächstbeste Möwe erwürgen. Es gibt aber auch Tage, an denen die Natur nicht nett zu uns ist und uns herausfordert. Es gibt Tage, da nervt uns die Suche nach einem neuen Stellplatz einfach nur noch, weil wir uns schon wieder auf Neues einstellen müssen oder nichts Vernünftiges finden. Das sind dann die Tage, an denen wir uns fragen, warum wir das alles machen. Freiheit kann manchmal auch anstrengend sein.

Update April 2019 Die Freiheit ist weniger geworden. Die massiven Zuwächse in der Wohnmobilbranche erleben wir sehr oft nicht positiv. Die Stellplätze sind immer voller oder sind überfüllt und die Zahl der verbotenen Zonen wächst schneller, wie Unkraut im Garten.

Update – 2000 Tage Wagenleben

An unserer Einstellung hat sich nichts geändert. Auch der Fahrradunfall von Claudia mit seinen Folgen hat nichts geändert. Es ist immer noch unser Traumleben, selbst wenn wir momentan an einen Ort gefesselt sind, wir sind zufrieden.

Die Reise geht weiter und sie bleibt auch weiterhin eine Suche. Eine Suche nach der Antwort auf die Frage, wie und wo wir nach dem Leben im Wohnmobil leben wollen. Und es ist unser Versuch ein Leben mit weniger Konsum, Auto, Müll und negativen Vibes zu führen.

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19 Kommentare zu “Vier Jahre Leben im Wohnmobil – 1464 Tage schöner wohnen”

  1. Norbert

    hallo Andreas, welch wahre Worte, ich wünsche euch beiden dass ihr euren Traum so weiter leben könnt.
    wir werden erst im Sept. 2019 damit beginnen können.
    P.S. ich hatte euch in Enkirch ( lt. eurem Nachbarn) nur knapp verpasst
    l.G.
    Norbert & Anne

  2. Ulrich Faust

    Hallo Andreas, sehr gerne habe ich deine Zeilen gelesen. Danke! Schön wie du die wirklich positiven Aspekte beschreibst, aber auch nicht die nervigen Momente auslässt. Stellplatzsuche ist nicht immer erfolgreich usw…die nächste Möwe erlegen etc….alles Gute kommt selten auf einem Haufen. Dann finde ich es sehr interessant, dass ihr sowas wie work and travel ausprobieren wollt. Das geht auch mir immer durch den Kopf, dass ich es mir vorstellen kann, ein Jahr, zwei Jahr, meinetwegen drei Jahre auf Achse einfach nur Reisen, aber dann würde ich mich gerne auch irgendwie wieder einbringen wollen in die Gesellschaft. Du schreibst von: neue Fertigkeiten erlernen, immer auf der Suche sein. Ich bin überzeugt, das ist etwas sehr wertvolles wenn wir das nicht verlernen.
    Ich finde es sehr anregend, euch „aus der Ferne zu beobachten“ und von euch das eine und andere zu lernen und sich anregen zu lassen. Schade dass wir uns im Sommer nicht mehr in Frankreich haben treffen können. Aber wir werden vielleicht noch andere Möglichkeiten haben/finden….bis dahin wünsche ich euch weiterhin alles Gute! Seid behütet und bleibt gesund.

    1. Andreas

      Hallo Ulrich,

      vielen Dank für die netten Worten.

      Ich habe mir eines geschworen, ich werde nie von der Technik abhängen lassen oder aufhören mich für Neues zu interessieren.

      Mit Sicherheit werden wir es schaffen uns irgendwann irgendwo zu treffen.

      Gruß
      Andreas

  3. JürgenD

    Schöner Wohnen – sehr schön geschrieben! Ich wünsche Euch weiterhin eine gute Zeit und freue mich auf künftige Berichte. Vielleicht auch mal persönlich – ab April 2018 ziehen wir in unseren Kastenwagen 🙂
    LG
    Jürgen

  4. Claus Sch.

    Hallo 14qm,
    ein wunderbarer Artikel, der das mobile Leben mit all seinen Facetten beschreibt, wie es ist und eigentlich sein soll.
    Genau so, wie geschildert, ist es unserer Ziel, in Zukunft auf Dauer zu leben, statt nur Ø 3 Monate im Jahr.
    Die Jahre des Konsums und das Streben nach mehr haben wir bereits hinter uns gelassen.

    Gruß
    Claus

  5. FiMaSi

    Ein fröhliches Hallo aus Lothringen

    und vielen Dank für diese tolle Zusammenfassung über das Leben im WoMo mit allem was dazu gehört! Genau das strahlt ihr aus, so man das Glück hat euch persönlich zu treffen. War übrigens nett euch beide mal wieder zu sehen!

    Wir haben inzwischen endlich unser Basisfahrzeug gefunden. Allerdings liegt nun noch sehr viel Arbeit vor uns, hat unsere Neuerwerbung zurzeit noch Pritsche und Plane. Vor uns liegt eine lange Zeit, die wir mit intensiver Arbeit und ohne WoMo überstehen müssen. Der Knaus muss seinen Platz für den neuen, alten Mercedes räumen.

    Euch alles Gute auf all euren Wegen, allzeit gute Fahrt und

    herzliche Grüße

    Martin u. Silvia

    1. Andreas

      Hallo Silvia, Hallo Martin,

      das hört sich gut an, wir wollen demnächst Bilder sehen.
      Viel Spaß beim planen und bauen und dann treffen wir uns wieder am Mittelmeer.

      Gruß
      Andreas

  6. A+K Weltenbummler

    Hallo Andreas,
    genauso, wie Du es beschrieben hast, ist das Leben im Wohnmobil. Wir zogen schon einmal fast zwei Jahre im Wohnmobil durch die USA. Jetzt leben wir wieder im Wohnmobil, seit eineinhalb Jahren. Diesmal soll es für eine möglichst lange Zeit sein. Wir waren noch nie die großen Konsumenten, aber den letzten Ausschlag gab ein Urlaub auf den Philippinen. Drei Wochen lebten wir mitten unten den Einheimischen und sahen, mit wie wenig die Menschen dort glücklich sind. Seitdem schraubten wir unsere Bedürfnisse noch weiter nach unten, um noch mehr Geld in unsere Reisen zu stecken. Als unser Leben im Wohnmobil endlich beginnen konnte, lösten wir deshalb ohne Wenn und Aber unseren Haushalt auf. Alles, was wir nun besitzen, passt in ein Wohnmobil. Nicht mehr Geld verdienen müssen, für Wohnung, Strom und Versicherungen. Was für eine Erleichterung. Das bedeutet Freiheit. Wie Du geschrieben hast, ist das Leben im Wohnmobil aber auch nicht immer eitel Sonnenschein. Die Stellplatzsuche kann schon ganz schön anstrengend sein, wenn etwas kaputt geht, muss es irgendwie repariert werden, und wenn es mehr als einen Tag lang regnet, ist das nicht wirklich toll. Das Leben im Wohnmobil heißt ja auch, fast immer draußen zu sein. Die Natur ist uns ebenfalls am liebsten, aber die ein oder andere Großstadt mal für einen Tag zu besuchen, lassen wir uns nicht nehmen. Um in die Städte zu gelangen, nutzen wir die öffentlichen Verkehrsmittel. Das klappt fast immer problemlos. Es ist einfach großartig, sich seine Reiserouten selbst zusammenstellen zu können und immer wieder Neues zu sehen und zu erleben. Wir wünschen Dir jedenfalls noch alles Gute für Deine weiteren Vorhaben.

    1. Andreas

      Hallo Angela, Hallo Klaus,

      Vielen Dank und schön, das ihr das genauso seht.
      Wenn wir mal Städte besuchen, machen wir das auch nur mit Bus, Bahn oder Rad. Das ist einfacher, entspannter und spannender.

      Gruß
      Andreas

  7. FiMaSi

    Treffen am Mittelmeer klingt gut 😉

    Vorerst muss das Schätzchen noch etwas bearbeitet werden. Einige Sanierungen und Einzelbereifung stehen an. Dann Leerkabine – leider mit Wartezeiten von bis zu 9 Monaten verbunden – und der Ausbau. Es gibt viel zu planen, eine Menge zu lernen und noch mehr Arbeit.
    Oh weh….. das Mittelmeer muss wohl bis 2019 warten *seufz*

    Bilder soll und wird es geben, sobald es mit der Arbeit losgeht.

    Bis dahin herzliche Grüße

    Silvia

  8. Abdrea

    Hallo Andreas,
    vor 20 Jahren haben wir erstmahlig 2 Jahre im Womo gelebt und uns von vielen Dingen wie unnötige Versicherungen und Konsum befreit. Danach gab es wieder das Bedürfnis sesshaft zu sein und etwas aufzubauen mit den Erfahrungen der Einfachheit zu leben. Damit gingen wieder Jahre der Erfahrungen ins Land. Was ist wirklich notwendig um ein erfülltes Sein im Einklang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen zu leben bleibt unser Thema. Wir sind nun vor 3 Jahren wieder 2 Jahre auf diese Weise unterwegs gewesen. Es ist nicht einfacher geworden, das Leben im Womo. Viele Bestimmungen in Europa wurden verschärft. Ja, wir werden immer mehr und sind deshalb auch nicht mehr so unauffällig. Aber es gibt immer noch viele Plätze wo wir stehen können. Wenn wir unseren Menschenverstand und nicht das Navi bemühen. Es gibt nach wie vor Quellen, die unseren Tank mit chlofreiem Wasser versorgen, Solar und kostenlose oder preiswerte Stellplätze, Menschen, die unseren Lebensstil gut finden und und uns eine Meldeadresse zur Verfügung stellen. Und es gibt eine höhere Macht, die uns liebt hat und die ich Jesus nenne. ER hat genauso gelebt und gesagt: Die Vögel haben Nester, die Füchse haben Hölen, aber ich habe nichts darauf ich meinen Kopf lege…das sagt Jesus in der Bibel. Trotz dieser vermeintlichen Armut ist Jesus bis heute einer der Grössten unserer Geschichte und Seine Botschaft bewegt uns…

    1. Andreas

      Hallo Andrea,

      Wir werden wahrscheinlich auch irgendwann wieder einmal sesshaft, aber mit Sicherheit nie wieder wie in der Vergangenheit.
      Unsere Ideen gehen da eher Richtung Tiny House, Selbstversorgung und ähnlichem.

      Mit Religion haben wir allerdings so überhaupt nichts am Hut.

      Gruß
      Andreas

  9. Jürgen & Ellen

    Hallo Andreas !
    Schöner ehrlicher Bericht mal wieder ! Auch wir haben den Schritt aus dem Hamsterrad, bei uns über 10 Jahre her, nie bereut. Allerdings kennen wir auch Leute, die es dauerhaft nicht geschafft haben und wieder ins normale Leben eingestiegen sind…Minimalismus kann halt nicht jeder.
    Auch wir brauchen etwas mehr Komfort zum täglichem Leben damit es bei uns dauerhaft funktioniert. Wir haben uns für Sat-TV und möglichst viel Annehmlichkeiten entschieden und auch dieses nie bereut. Hobbys wie Segeln, Wandern mit Hund etc.. sind uns wichtig.
    Grosse Städte mögen wir auch nicht, allerdings ganz so einsam wie ihr manchmal, möchten wir auch oft nicht stehen.
    Das schöne ist, das jeder so seine Art des Mobilen Lebens findet…oder eben nicht !
    Güsse aus Süd-Frankreich ! Kommt bald wieder runter !

    1. Andreas

      Hallo Jürgen,

      das normale Leben können wir uns im Moment nicht mehr vorstellen. Ich schaue manchmal auf Mietshäuser und versuche ich mir vorzustellen, wie es wäre darin zu wohnen.
      Es gefällt mir nicht.

      Wenn jeder Minimalismus könnte oder gar so leben würde, gäbe es wahrscheinlich ein Gesetz. Mindestkonsumverpflichtungsverordnung. 🙂

      Gruß
      Andreas

      1. A+K Weltenbummler

        Mindestkonsumverpflichtungsverordnung – auch kein schlechtes Wort. Bloss nicht so laut sagen, sonst kommt noch jemand auf dumme Gedanken.

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