Minimalismus Fotoausrüstung
Fotografie

Minimalismus Fotoausrüstung oder doch nicht?

von Andreas

Meine komplette Fotoausrüstung mit der Canon 700D, fünf Objektiven und unzähligen Filtern wird verkauft. Für mich beginnt demnächst eine neue Ära der Fotografie. Minimalismus Fotoausrüstung oder doch nicht?

Ich hatte schon längere Zeit eine verschwommene Idee davon im Kopf, meine Art zu fotografieren zu ändern. Aber ich musste mir erst einmal darüber klar werden, was ich wollte.

Minimalismus Fotoausrüstung

In meinem Kopf hat sich in letzter Zeit Plaque gebildet. Gehirn-Plaque, Ablagerungen, die das klare Denken behindern. Gehirn-Plaque entsteht, wenn Vorstellungen idealisiert werden und man sich verrennt.

  • Ich möchte mit weniger Gewicht unterwegs sein.
    Die Kamera sollte entweder in die Tasche passen oder in meinem kleinen Rucksack wenig Platz einnehmen.
  • Ich möchte es einfacher.
    Das bedeutet, dass ich mir vor einer Wanderung nicht mehr den Kopf über die mitzunehmenden Objektive zerbrechen will. Nehme ich das Weitwinkel- oder das Teleobjektiv mit. Oder soll ich gleich den kompletten Foto-Rucksack mit schleppen.
  • Ich will unauffälliger unterwegs sein.
    Für die Streetview-Fotografie finde ich die Spiegelreflex einfach immer zu groß.

Es wurde Zeit, das Gehirn zu reinigen und sich Klarheit zu verschaffen.

Was will ich fotografieren?

Klar, die Flamingos oder der Geier waren echte Glückstreffer, aber es sind nur zwei Bilder, denen Hunderte gelöschter Fotos gegenüberstehen. 300 mm sind meist zu wenig und die Lichtstärke des Tamron 70-300 oft nicht ausreichend, eigentlich ein Schönwetter-Tele.

Mein Hauptaugenmerk ist die Natur- und Landschaftsfotografie und ich will mehr die Momente des Lebens festhalten. Weniger Bling-Bling, mehr Körnung.

Für die Kamera, die mein komplettes Equipment ersetzten soll, gibt es einige Vorgaben. Sie sollte relativ klein sein, über einen großen Sensor verfügen und eine ausreichende Lichtstärke aufweisen.

Die Kamera muss bei der Bildqualität der Canon ebenbürtig oder besser sein. Die Website DxOMark ist dafür eine gute Informationsquelle.

Bestimmte Kameratypen schloß ich von vor herein aus. Bridgekameras und Superzooms. Die einen waren mir zu groß und Superzooms wollen von allem zu viel. Objektive mit Brennweiten von 17 bis 300 mm und mehr mag ich überhaupt nicht und die Testberichte gaben mir recht. Was da teilweise an Schärfe in den Ecken angeboten wird, hat oft mehr mit Aquarell-Malerei zu tun, scharf ist jedenfalls etwas anderes.

Ich habe mich stundenlang durch Tests und Blogbeiträge gearbeitet. Ich habe mir die Arbeit anderer Fotografen und Tausende von Bildern bei Flickr angeschaut. Ich habe RAW-Sample aus dem Internet in Darktable bearbeitet. Eines war am Ende klar, DIE Kamera gibt es nicht. Aber irgendwas ist ja immer.

Die Favoriten

Die Profi-Kompaktkameras

Panasonic Lumix LX 100

  • Micro Four Thirds Sensor
  • 24 – 75 mm Leica Objektiv
  • Lichtstärke: 1.7 – 2.8
  • Kein klappbares Display

Ricoh GR II

  • APS-C Sensor
  • 28 mm Festbrennweite
  • Lichtstärke: 2.8
  • Kein klappbares Display

Und dann kommt plötzlich Canon und präsentiert eine Profi-Kompaktkamera mit einem APS-C Sensor.

Canon PowerShot G1X Mark III

  • APS-C Sensor
  • 24 -72 mm Objektiv f/2.8-5.6
  • Lichtstärke: 2.8-5.6
  • Klappbares Display
  • Touchscreen
  • Teuer, zumindest im Moment noch, kurz nach der Einführung

Die Systemkameras

Canon M6

  • APS-C Sensor
  • Klappbares Display
  • Touchscreen
  • Ich kann meine Objektive mit Adapter weiter verwenden.
  • Keine große Ersparnis in Größe und Gewicht
  • Kein Sucher

Panasonic GX80

  • MFT Sensor
  • 5-Achsen Stabilistor in der Kamera
  • Klappbares Display
  • Touchscreen
  • Sehr gute Objektivauswahl

Sony a6000

  • APS-C Sensor
  • Klappbares Display
  • Kein Touchscreen
  • Mäßige Objektivauswahl, Objektive teilweise extrem teuer

Olympus OM-D E-M10 II

  • MFT Sensor
  • 5-Achsen Stabilisator in der Kamera
  • Klappbares Display
  • Sehr guter Sucher
  • Touchscreen
  • Sehr viele Einstellungen beim Bracketing möglich.
  • Timelapse ohne weiteres Zubehör möglich.
  • Kit Objektiv sehr klein und bietet eine gute Leistung.
  • Sehr gute Objektivauswahl

Gehirnwäsche

Fangen wir einfach mal an die Plague im Gehirn weg zu putzen.

Die Vorstellung mit einer dieser Profi-Kompaktkameras unterwegs zu sein fasziniert mich. Kein Objektiv mehr wechseln und nur noch mit 300 – 400 g unterwegs zu sein. Beschränkung als Vorteil sehen, nicht als Nachteil. Die Schärfe der Ricoh ist schlicht und einfach der Hammer. Als einzelne Kamera dann doch zu einschränkend, als Zweitkamera genial. Die kompromisslose Festlegung auf 28 mm war mir dann doch zu extrem und eine Zweitkamera möchte ich nicht.

Die Canon G1X Mark III könnte ein klein wenig lichtstärker sein und ist sehr konservativ, wie Canon nun einmal so ist. Erweiterte Möglichkeiten für Bracketing oder Timelapse, Fehlanzeige. Die maximale Verschlusszeit von 1/2000 lässt sich eigentlich verschmerzen, da ein ND-Filter vorhanden ist.

Die Lumix LX 100, fast identisch mit der Leica D-Lux, ist mein Favorit. Das Bedienungskonzept finde ich klasse, die Ausstattung ist üppig und doch gibt es einen kleinen Haken. Die Kamera nutzt vom 16 MP Sensor nur 12 MP, eigentlich aber ausreichend.

Die Vorstellung mit einer Lumix LX 100 und ein paar Filtern das ganze Equipment zu ersetzen ist genial. Minimalismus Fotoausrüstung in Reinkultur. Absolut budgetfreundlich, aber reicht mir das wirklich? Und da liegt der Knackpunkt. Ich finde die Vorstellung genial, aber es ist nur eine idealisierte Vorstellung. Ich will es nicht wirklich.

Blieben noch die Systemkameras, die Sony a6000 , die Olympus OM-D E-M 10 II, die Canon M6 und die Panasonic Lumix GX80.
Eines ist klar, fast alle Kameras machen heute gute Bilder. Auf Youtube gibt es genug Videos, in denen dir gute Fotografen (zum Beispiel bei Stephan Wiesner oder Akigrafie Live) Bilder zeigen und du nicht erraten wirst, ob das Bild mit einer Vollformat oder einer Sony RX100 mit einem 1 Zoll Sensor entstanden ist. Und wer das immer noch anzweifelt, sollte sich mal den Beitrag von Florian über seine Stockfoto-Einnahmen durchlesen. Er fotografiert mit einer Canon G7X Profi-Kompaktkamera mit einem 1 Zoll Sensor.
Ich fotografiere für mich und für unseren Blog und eine Vollformat kam nie in Frage. Das „Plus“ an Qualität sehen nur die Pixel Peeper, mein Portemonnaie allerdings wird an Schwindsucht leiden.

Die Entscheidung

Die Sony ist eine tolle Kamera, aber die Objektivauswahl finde ich eher mäßig und teilweise recht überteuert. Dazu gibt es einige Dinge, die Sony nicht hat, zum Beispiel einen Touchscreen.

Für die Canon M6 sprach mit Sicherheit die weitere Verwendung meiner jetzigen Objektive, aber mein Ziel, das Gewicht und den Platzbedarf zu reduzieren, hätte ich glatt verfehlt.

Für die Panasonic Lumix GX80 spricht mit Sicherheit das Filmen in 4K, da ich aber im Moment keine Videos drehen möchte, fiel die Kamera einfach aus der engeren Wahl.

Blieb noch die Olympus OM-D E-M10 II. Zum absoluten Minimalismus kann ich mich in Endeffekt nicht durchringen und somit ist die Olympus der Gewinner. Die kamerainterne 5-Achsen-Bildstabilisierung ist ein absolutes Kaufargument und die Objektivauswahl ist fantastisch. Die beiden großen Wettbewerber, Olympus und Panasonic, bieten eine große Auswahl an Objektiven und zwar in jeder Preisklasse. Und da Fotografie auch etwas mit Emotionen zu tun hat, spielte auch die Optik und Haptik der Kamera eine Rolle und die gefällt mir bei der Olympus außerordentlich gut.

Und dies ist der Größenunterschied

Links die Panasonic Lumix LX100, in der Mitte die Olympus OM-D E-M10 II mit dem 14-42 Kit-Objektiv, das zwar nicht so lichtstark ist, aber eine gute Abbildungsleistung bietet und rechts meine Canon 700 D mit meinem Immerdrauf-Objektiv Sigma 17-50 mm F2.8 EX DC OS HSM

Das Gewicht von links nach rechts, 351 g wiegt die Lumix, die Olympus mit dem Pancake wiegt 510 g und die Canon mit Objektiv bringt 1145 g auf die Waage.

Minimalismus Fotoausrüstung

Hier kannst du deine eigene Kamera mit Anderen vergleichen – camarasize.com

Die Olympus ist kaum größer als die Lumix LX100, bietet mir aber alle Möglichkeiten. Ich kann minimalistisch oder mit mehreren Objektiven unterwegs sein. Da MFT-Objektive kleiner und leichter gebaut werden können, spare ich Gewicht und Platz.
Für einen Vergleich habe ich mal die dicken Dinger ausgewählt, die Tele-Zooms mit 2.8er Lichtstärke. Bitte den Cropfaktor beachten, 70-200 mm an einer Vollformat entspricht 35-100 mm an einer MFT.
Ich schrieb ja, dass ich die Objektive von Sony überteuert finde. Ich habe das 2.8er Tele mal zum Vergleich mit in die Tabelle aufgenommen.

Länge Gewicht Preis
Canon 70-200 mm 2.8 20 cm 1490 g 1919,00 €
Olympus 40-150 mm 2.8 16 cm 760 g 1255,00 €
Panasonic 35-100 mm 2.8 10 cm 357 g 965,00 €
Sony 70-200 mm 2.8 20 cm 1480 g 2582,00 €

Olympus hat kein passendes Pendant im Angebot. Das 40-150 mm entspricht einem 80 – 300 mm.

Die Fotografie ist ein Hobby und soll mir Spaß machen. Ich will nicht mein ganzes Geld in Objektive investieren. Wenn ich 400,00 € auf den Preis des Sony Teleobjektiv schlage, bekomme ich das Weitwinkel-Zoom, das Standard-Zoom und das Tele-Zoom von Olympus und zwar die Objektive aus der Pro-Serie mit 2.8er Lichtstärke.
Die Bildqualität wird in allen Fällen spitze sein, der Unterschied nur Profis auffallen, aber meinem Geldbeutel wird es wesentlich besser gehen, vor allem, wenn ich nicht alles neu kaufe.

Noch ein Dank

Bei der Suche nach der richtigen Kamera bin ich unter anderem auf Aki Moosmann und seinen Youtube-Kanal Akigrafie live gestoßen. In einigen seiner Videos wurde ich mal wieder so richtig auf den Boden der Tatsachen geholt, so zu sagen geerdet.

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Das Titelfoto von Minimalismus Fotoausrüstung stammt von Nirzar Pangarkar on Unsplash Nirzar Pangarkar

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24 Kommentare zu “Minimalismus Fotoausrüstung oder doch nicht?”

  1. Florian

    Die eierlegende Wollmilchsau finden ist nicht so einfach 😉

    Die Canon G1X III hast du eh nicht genommen, aber die ist auch überbewertet. Ein APS-C-Sensor allein macht keine gute Kompaktkamera, v.a. dann wenn er von Canon kommt. Hier ist eine sehr interessante Gegenüberstellung der Canon G7X II (1″ Sony-Sensor) und der G1X III (APS-C Canon-Sensor), in der die G7X größtenteils besser abschneidet: https://www.dpreview.com/articles/8432414091/powershot-shootout-canon-s-g1-x-iii-and-g7-x-ii

    Viel Spass mit der Olympus. Wäre mir nicht minimalistisch genug, aber sicher um Welten besser als die Canon DSLR und natürlich mehr Einsatzmöglichkeiten als eine Kompakte.

    1. Andreas

      Hi Florian,

      lass uns solch eine Kamera bauen 🙂

      Den Bericht habe ich auch gelesen und selbst in Originalgröße fand ich die Bilder der G7X II meist besser.

      Gruß
      Andreas

  2. Ulrich Faust

    Ich kann dir versprechen, dass du viel Freude haben wirst mit den Olympus Cams. Habe seit etlichen Jahren die Canon Boliden zur Seite gestellt und nutze nur noch Olympus. Ich würde jedoch glaube ich, lieber eine OM D 1 als ne 10er kaufen. Du kannst sie jetzt recht günstig (ca. 450.-€ erwerben als gebrauchte Kamera da natürlich viele jetzt auf die neue Mark II umsteigen werden.
    Eine für dich aus meiner Sicht wirklich passende und tolle Linse ist in deinem Text nicht genannt. Die 12-100mm / 2,8 von Olympus. Klar, hat ne andere Größe wie eine 12mm Festbrennweite von Oly, aber ist eine wirklich tolle Brennweite die gut ablichtet und funktioniert.

    1. Andreas

      Hallo Ulrich,

      danke für den Tipp, das schaue ich mir mal an.
      Das 12-100 habe ich mir in der Tat noch nicht angeschaut, weil ich um diese Reise-Zooms bis jetzt immer einen Bogen gemacht habe.

      Gruß
      Andreas

  3. Eva

    Eine gute Idee, werde ich wahrscheinlich spätestens aufgreifen, sobald meine Nikon den Geist aufgibt. Ich tendiere auch zur Olympus, meine Tochter hat eine als Zweitkamera und ist sehr zufrieden.

  4. Dirk Trampedach

    Hallo in die Runde!
    Zu allererst möchte ich zu dieser sehr gelungenen Seite gratulieren, wie auch zu der passenden Lebensform.
    Die Kombination Reisen-Schreiben-Fotographieren spricht mich sehr an, wenn auch die Möglichkeit eines „Ausssteigens“
    zugunsten des Reisens aktuell nicht meine Priorität Nr. 1 hat.

    Zu der Kamera-Thematik möchte ich sagen, dass ich seit 3 Jahren die FUJIFILM x E2 mit 3 Objektiven im Einsatz habe,
    und sowohl Aufwand, wie auch Ergebnisse hammermäßig klasse finde. Eine Nachbearbeitung in der Tiefe (RAW) mache ich zwar nicht,
    bin aber auch in dem Sektor ein „Aufwandsminimalist“. Ich mag es total, wenn die Bilder dem natürlichen Eindruck entsprechen, den ich bei der Aufnahme auch hatte. Aber das ist letztlich Geschmackssache.

    Auf deiner Seite hier werde ich mich jedenfalls öfter mal sehen lassen, bin begeistert.
    Möchte mir erlauben, einen Link dazu auf meiner Seite einzustellen, falls ok.
    Über kurze Rückmeldung würde ich mich freuen, dankeschön!

    Beste Grüße aus Siegen,

    Dirk

    1. Andreas

      Hallo Dirk,

      vielen Dank für das Lob, das freut uns sehr.

      Fuji macht wirklich gute Kameras und Objektive. Deren Kit-Objektive sind auch bemerkenswert, nicht die üblichen 3.5-5.6, sondern 2.8-4.0.
      Ich fotografiere ja immer in RAW und korrigiere eigentlich immer zumindest die Schatten und Lichter um näher an den Originaleindruck zu kommen. Und die Bilder werden nach der Verkleinerung für den Blog immer nach geschärft, weil dadurch eine Menge Schärfe flöten geht. Aber wie du sagtest, jeder hat sein Rezept und das ist auch gut so.

      Unsere Seite darfst du gerne verlinken, danke.

      Gruß
      Andreas

  5. Wolfgang

    Servus Andreas!
    Servus Claudia!

    Erstmal: Super, daß sich Leute wie ihr noch immer die Mühe einer umfangreichen website zu machen – ich bemerke leider, daß „zugunsten“ Facebook die Blogger immer rarer und die gut gestalteten Seiten immer weniger werden… 😉
    Tolle Seite, sehr fein geschrieben. G’fallt mir! 🙂

    Wäre ich jetzt in der Situation, mir neben meiner „großen“ Kamera (Olympus OMD EM1) eine neue Cam zu kaufen, dann wären Deine Tipps sehr hilfreich. Ich bin mitte Vierzig und hab – was Kameras angeht – schon ziemlich viel ausprobiert ;-).
    Für meine (rein hobbymässige) website verwende ich schon noch „die gute, große Kamera“… doch speziell beim Campen und generell unterwegs hab ich mich völlig reduziert, fototechnisch.
    *So* reduziert, daß es sogar eine Olympus Tough TG5 geworden ist – die ist einfach ein super robustes Teil (mit zwei Hunden und vielen Wanderungen im Sommer *g*) und halt klein und fein.
    Mein Conclusio (natürlich völlig subjektiv!): Es muss einfach sein und in der Situation für die mich praktischste Lösung. Ein alter Spruch, aber – es sind immer *die* Kameras die besten, die in den gewissen Momenten mit dabei sind! 😉
    Und es gelingen dann auch super Sachen wie diese hier:

    Es sind halt fast immer jene Momente, wo man bewusst die Atmosphäre aufnimmt und dem Bild die notwendige Zeit gibt, sich zu entwickeln… finde ich halt.

    Obwohl mein Mann und ich nicht so Aussteiger-Camper wie ihr sind, finden wir Eure Erfahrungen super spannend und inspirierend… von Eurer Weltansicht, den selbstreflexiven Momenten und den nützlichen Tipps her. 😉

    Wünsche Claudia und Dir alles Gute wo immer ihr grad unterwegs seids.

    Servus aus Wien!

    Wolfgang

    1. Andreas

      Hallo Wolfgang,

      erst einmal vielen Dank für deine netten Worte, hat uns sehr gefreut.

      Also deine Olympus ist aber ein recht geniales Teil. Ich habe mir mal auf die Schnelle die Feature-Liste und die Tests durchgelesen, genial. Gefällt mir gut. Und ein schönes Video vom Graureiher in Slow Motion.

      Gruß
      Andreas

  6. Fabian

    Hallo Andreas,

    erstmal ein großes Lob an den Blog – lese sehr gerne und schon fast seit Anfang an mit. Weiter so!
    Jetzt zu dem Artikel. Ich möchte mich ebenso „verkleinern“. Angefangen bei einer EOS 400D, dann EOS 60D mit 3 Objektiven etc. ist es mir zu viel Gewicht. Immer öfter greife ich zum Smartphone (Deren Kameras ja mittlerweile auch echt okay sind) weil mir die ganze Fototasche einfach zu viel ist.
    Meine Frage ist jetzt, warum du die Mark III von Olympus nicht betrachtest sondern nur die Mark II. Der Aufpreis als Kit liegt bei 75 EUR bei Amazon.
    Und noch eine Frage – es gibt zwei verschiedene 14-42mm Objektive – kennst du den Unterschied?
    LG aus Frankfurt a.M.,

    Fabian

    1. Andreas

      Hallo Fabian,

      ich nehme die Mark II, weil bei der Mark III unter anderem das Menü abgespeckt wurde und einige interessante Funktionen entfernt wurden. Die Bildqualität ist identisch.

      Es gibt das 14-42 EZ und das 14-42 II R, das erstere ist wesentlicher flacher, soll aber auch besser sein.

      Es gibt aber noch eine Alternative von Panasonic, das H-FS014045E, ein 14-45 mm. Soll ein Geheimtipp sein, noch gibt es Neue zu kaufen.

      Gruß
      Andreas

      1. Fabian

        Hallo Andreas,

        vielen Dank dafür. Ich schaue mich mal um und tendiere auch zur Mark II – auch preislich nicht so schlecht.
        Dank und Gruß,

        Fabian

          1. Fabian

            Hallo Andreas,

            am Freitag kam die Mark II an. Nach 3 (!) Versuchen eine Gebrauchte zu kaufen (Die erste konnte keine SD Karten lesen, die beiden weiteren wurden von den Verkäufern nach 2-3 Tagen storniert) habe ich mich dann doch zu einer neue gerungen.
            Bisher habe ich es nicht bereut. Hatte einige Fotos auf einer Familienfeier erstellt, die ersten Versuche waren noch etwas unscharf, aber nach ca. 20-30 Fotos hat man das raus. Es geht noch nicht alles so schnell und intuitiv von der Hand wie bei meiner EOS 60D – zu einen wegen der Größe und zum anderen aber auch weil es einfach neu ist. Am Ende sind die Fotos aber echt schön geworden, das Pancake Objektiv ist auch super, könnte etwas lichtstärker sein, aber ansonsten top 🙂
            ich muss noch die Funktionstasten sinnvoll belegen und dann auch mal ins Freie, gestern bei -5° habe ich nur ein paar Testbilder gemacht, aber die Kamera gefällt.
            Danke für den top Artikel!
            Gruß aus Frankfurt a.M.!

          2. Andreas

            Hallo Fabian,

            vielen Dank für das Feedback und das Lob.

            Ich denke, dass ich auch erst langsam sein werde, die Canon kann ich blind bedienen.

            Gruß
            Andreas

  7. Philip

    Hallo Andreas.

    Deine Gedankenreise kam mir sehr bekannt vor. Ebenso die Gegenüberstellungen und Entscheidungsfindung. YouTube Stunden mit Stefan oder Tony oder der Fotobude…

    Ich bin seit gut 30 Jahren mit dem Fotoapparat unterwegs.
    Einen guten Anteil davon Canon.
    Deine Gedanken teilte Ich vorletztes Jahr, als mir meine 7Dmii zu schwer war…
    Ich hatte mir dann die LX100 gekauft… nach 14 Tagen intensiven Tests wechselte sie wieder den Besitzer. Für mich war der Zoom unhandlich und schließlich die Haptik zu kleinteilig.
    Ich habe dann noch zwei weitere Kameras probiert und wieder verlassen…
    Die G70 war gut, aber die Bildqualität fand ich nicht gut.
    Die GX8 war besser auch in der Haptik sehr gut durch den klappbaren Sucher
    Schließlich wandte ich mich auch Olympus zu.
    Die Olympus em5mii mit den 2.8 Pro Linsen.
    Was ich nicht glauben wollte, aber schließlich gelernt habe ist bei MFT ist auch die Lichtstärke x2 zu nehmen (wie bei allen crops).
    Mein großes 40-150 war also ein 80-300 aber leider mit Blende 4, was für die Größe ok sein mag aber die Immerdrauf Linse (14-40) mit Blende 4 war mir zu schwach.

    Ich bin heute wieder bei einer DSLR Canon (80d). Weil ich die Bedienung mag. So simple Dinge, wie im ausgeschalteten Zustand schon mal die Komposition suchen…
    Gewohnte fast blinde Bedienung… der Größenunterschied ist nicht mehr so wichtig nach meiner Odyssee…
    Ich habe mir das Sigma 18-35 mit 1.8 Blende gekauft. Das ist für meine Anwendungen ideal. Ich fotografiere viel Personen.
    Vielleicht wäre auch die 200d interessant, da sie nochmal kleiner ist und mit dem Pancake Taschen-tauglich…
    Vollformat… ja, aber nicht billig

    Wichtigstes Fazit für mich war: Geh raus fotografieren und komm aus der Lethargie raus.
    Nimm die Kamera mit der Du Dich wohl fühlst und suche die Bilder da draußen!

    Was mich an Eurem letzten Blog ins Grübeln bringt, verabschiedet Ihr Euch vom WoMo?

    Liebe Grüße
    Philip

    1. Andreas

      Hallo Philipp,

      erst einmal zu deiner letzten Frage und die ist leicht zu beantworten: Nein 🙂

      Ich kann das nachvollziehen und bin deshalb den letzten Schritt noch nicht gegangen.
      Und so bin ich im Moment immer noch mit meiner 700D unterwegs, weil ich zur Zeit so wie so zuviel Arbeit habe.

      Gruß
      Andreas

  8. mx-fox

    Hallo Andreas,

    ja auch mir kommen einige deiner Überlegungen sehr bekannt vor!
    Canon und Nikon haben sich viel zu lange auf Ihren Lorbeeren ausgeruht, gut für Sony und Fuji.
    Olympus und Panasonic sind irgendwie die Stillen Mitgewinner der „neuen Fotografie“.
    Nikon hat mit der 850 noch einen nahezu perfekten „Profiboliden“ abgeliefert und ich bin sehr
    gespannt was bald von deren Seite neues Ansteht. Sony hat mit der Normalen a7 III die nahe-
    zu perfekte Normalkamera gebaut, auch da kann man wohl auf mehr gespannt sein!
    Für mich als alten Availlable Light Fotografen, gibt es eh keine Alternative zur Sony a7S II (? III)
    aber trotzdem habe ich für die „Tagesfotografie“ eine kleine E-M5 II mit 8mm f1.8, 25mm f1.4
    und 75mm f1.8. Da mein Minimalismus Wahn nicht bei der Kamera aufgehört hat und ich auch
    den ganzen Computer Kram reduziert habe bin ich durch iPad, Olympus OI auf die App SKRWT
    gestossen, die mit dem Fisheye (315g) mir das Weitwinkel (15/28) erspart! Die schöne E-M1 II
    macht das ja schon im Gehäuse aber die ist ja auch schon wieder deutlich größer! Durchgehend
    f1.8 (1.4) bis hin zu gecroppten (und dank 450mm Bildwinkeln mit 2xDigitalExtender und 1,5er
    Crop) 4K tauglichen Bilddateien bin ich mit unter 2kg Kampfgewicht incl. Rucksack sehr zufrieden
    mit der OM-D. Ich hoffe noch auf die „Super kann alles E-M1 III“ oder besser noch E-M5 III!!!
    Der Zukunft gehört die Software in den Kameras und dem Leichtbau, wie man auch gut an den
    App’s in den Sonys und bei den Batis Objektiven sehen kann!

    1. Andreas

      Hi,

      ich fand die Möglichkeit der Apps immer interessant, wurde aber neuen RX100 IV entfernt. Ich bin mal gespannt, ob sich dies bei den nächsten neuen Kameras von Sony fortsetzt.

      Gruß
      Andreas

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