Risotto alla Milanese

Reis

Reis

Risotto alla milanese – Genuss aus der Lombardei

Risotto alla milanese, ein leckeres, italienisches Reisgericht. Es hat nur einen kleinen Haken, du bist etwa 30 Minuten an den Herd gefesselt, musst ständig rühren und Brühe nachgießen.

Der anschließende Genuss entlohnt aber für die ganze Mühe, versprochen. Vor allen Dingen, wenn es draußen regnet und stürmt ist so ein Teller Risotto ein Traum.

Risotto alla milanese

Italien4-5 Personen45 MinutenMittel

Zutaten

  • 500 g Carnaroli, bzw. Vialone oder Arborio Reis, bitte kein Langkorn und nicht waschen
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 60 g Rindermark
  • 60 g Butter
  • 1 l Fleischbrühe
    Auf keinen Fall eine Fleischbrühe aus Pülverchen anrühren, lieber eine fertige Variante im Glas oder, noch besser, selbstgemachte Brühe verwenden.
  • 1-2 Tl Safran (Im türkischen Supermarkt meist preiswerter)
  • 60 g frischer Parmesan, gerieben + etwas Parmesan für den Tisch
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle, Salz
  • Bis 45 Minuten Geduld beim Rühren

Zubereitung

Sind die Knie locker? Dann kann es los gehen.

Die Brühe sollte köcheln. 50 g der Butter in einem nicht zu kleinen Topf schmelzen, die fein gehackten Zwiebeln und das Rindermark dazugeben und leicht andünsten. Die Zwiebel sollen eine goldene Farbe bekommen. Den Reis dazu geben und ebenfalls anbraten. Die Hitze auf mittlere Stufe herunterstellen.

Die erste Schöpfkelle mit Brühe dazugeben und immer wenn die Flüssigkeit fast verdampft ist, die nächste Schöpfkelle dazu und dabei immer rühren, rühren und rühren.

Nach ca. 30 – 35 Minuten wird der Reis langsam weich. In die letzte Kelle Brühe den Safran verrühren und zum Risotto geben. Ihr wisst schon, rühren.

Dann die restliche Butter und den Parmesan hinzugeben und rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto alla milanese muss saftig und cremig sein, also zum Schluss nicht zuviel Brühe verdampfen lassen.

Variationen

Weißwein bringt eine angenehme Säure in das Risotto. Wenn die Zwiebeln ihre goldene Farbe bekommen haben mit etwa 100 ml trockenem Weißwein ablöschen und einköcheln.

Topping

Wir essen zum Risotto alla milanese gerne in Olivenöl gebratene Pilze. Wenn die Pilze fertig gebraten sind, die Hitze reduzieren, eine gepresste Knoblauchzehe dazu geben und mit Salz, Pfeffer und frisch gehacktem Basilikum abschmecken.

Wenn der Hunger größer ist, gibt es noch eine kleine Portion mit Erbsen, ebenfalls mit Knoblauch und Basilikum abgeschmeckt.

Tipps

Brühe selber machen

Wie kocht man eigentlich eine gute Brühe, egal ob Rinderbrühe oder Gemüsebrühe? Beim Youtube-Kanal CalleKocht lernst du genau solche Basics.

Resteverwertung

Für uns würden 300 g Reis reichen, aber die Reste können sehr lecker verwertet werden. Kaltes Risotto wird hart und das ist gut. In einer Pfanne Butter erhitzen, dass Risotto gleichmäßig verteilen, etwa so hoch wie ein Omelett und von beiden Seiten anbraten, bis eine leichte Kruste entsteht. Mit Parmesan servieren.

Es gibt noch eine Möglichkeit, aus den Resten können Arancini entstehen. Aus dem kalten Risotto alla milanese Kugeln formen, etwa so groß wie eine Mandarine, in die Mitte etwas Mozzarella packen und durch die Panierstraße (Mehl, verquirltes Ei, Semmelbrösel) fahren. Unter die Semmelbrösel kannst du Kräuter und Knoblauch mischen. Anschließend nur noch bei 170 Grad goldbraun frittieren.

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