Travemünde
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Travemünde

von Andreas

Von der Ruhe von Rosenhagen in den Trubel von Travemünde in 20 Min. Wie geplant ging es mit den Rädern nach Priwall und mit der Fähre nach Travemünde. Wir brauchten nicht lange zu warten, bis sich eine der großen Fähren in Richtung Skandinavien aufmachte.

Fähre auf der Trave

Das Bild gibt nicht die Dimension wieder, wenn sich die Fähre durch die Trave schiebt. Es ist wie eine fahrende Wand, wenn man am Kai steht.

Passat Travemünde

Ebenso imposant die Passat, ein 115 m langes Segelschiff. Seit 1960 ein stationäres Museumsschiff, eine Jugendherberge und ein Veranstaltungsort.

Maritim Travemünde

Im Hintergrund das Maritim, 35 Stockwerke hoch und ich bezeichne es mal als 70er Jahre Bausünde. Fällt auch am Strand von Rerik direkt störend ins Auge. Im übrigen befindet sich auf dem Dach auch ein Leuchtturm.

Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten, gab es noch ein wirklich sehr gutes Fischbrötchen von der Räucherei Wöpke. Aufgefallen ist uns das Geschäft, das etwas abseits der Promenade liegt, auf dem Weg zum Supermarkt. Wo die Schlange so lang ist, kann es nur gut sein. Das Warten hat sich gelohnt.
So machen wir das meistens, wenn wir zum Beispiel auf einem fremden Markt sind, suchen wir nach den Ständen mit der größten Schlange. Bis jetzt hat es immer funktioniert.

Travemünde hat einen Wohnmobilstellplätze
Travemünde kann eigene Stellplätze aufweisen, aber gegen unseren ruhigen und einsamen Platz in Rosenhagen kommen die nicht an.
Der Platz ist „Auf dem Baggersand 13“ und kostet 12 €, Strom und Frischwasser kosten nochmals 3,50 €.
Nach insgesamt etwa 22 km bei am Ende 27 Grad kamen wir ziemlich erledigt am Wohnmobil an. Der schwere Einkauf auf dem Rücken, der Wind und die schlechte Wegstrecke waren kräftezehrend. Nun warten wir auf das angekündigte Gewitter, noch ist aber am Himmel nichts in Sicht.

Schönes Wochenende

Andreas

5 Kommentare zu “Travemünde”

  1. henning

    Mahlzeit,

    das mit Fisch-Wöpke habt ihr schon richtig gemacht. Und das Maritim ist auch treffend beschrieben. Früher konnte man ganz oben auch Essen gehen. Das habe ich 2009 nochmal versucht, ging aber nicht. Unterhalb vom Maritim war früher ein Meerwasser-Wellenbad. Das ist inzwischen komplett abgerissen, weil niemand die Sanierung bezahlen wollte.
    Der Radweg führt doch an der Küste entlang, oder? Das muss früher der Kolonnenweg der DDR-Grenzer gewesen sein, denn da war alles Sperrgebiet. Auch in Boltenhagen waren noch keine Luftmatratzen auf dem Wasser erlaubt, Man hätte ja damit in den Westen abhauen können.
    Wenn ihr für heute Nachmittag ein Ziel zum Radeln sucht, seht doch mal nach, wie es um die Klützer Mühle steht. Das war früher ein beliebtes Ausflugslokal. Nach der Wende sind die Lübecker in Scharen da hin gepilgert. Laut Internet ist es jetzt geschlossen mit ungewisser Zukunft. Vielleicht sieht man vor Ort ja etwas mehr.
    Kostet der Stellplatz in Rosenhagen tatsächlich 10€? So steht es zumindest in meinwomo.net.
    Fragen über Fragen…
    Bis Morgen

    Henning

  2. auf3achsen

    Hallo, diese großen Pötte sind schon seeehhr beeindruckend. Wir haben auch immer Spaß dran am NOK oder z.Bsp. in Cuxhaven an den Schifffahrtsstraßen zu stehen.
    Schönes Blog habt ihr hier,
    Grüße Savina

  3. Peter Schröder

    Leider ist der Platz auf dem Baggersand 15 seit dem 01. NOVEMBER 2017 nur noch ein Parkplatz. Die Entsorgung bleibt wohl noch eine Weile möglich aber Strom wird es nicht mehr geben. Wir kamen seit fast 20 Jahren mehrmals im Jahr für eìn verlängertes Wochenende (einen Katzensprung von Hamburg entfernt)
    hirher und dieser Platz wird uns fehlen.

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