Blog Minimalismus

Weihnachten minimal

von Andreas

Mit diesem Beitrag beginnt eine Artikelreihe über die Reduzierung unseres Konsums und unserer Besitztümer.

Praktischerweise können wir mit der vergangenen Weihnacht anfangen, Weihnachten minimal.
Wir hatten schon früh beschlossen, dass wir uns dieses Jahr nichts mehr schenken.

Angefangen haben wir damit schon zu meinem Geburtstag. Dies an sich ist schon eine absolut entspannende Situation, der alljährliche Stress der Geschenkebeschaffung entfällt schlicht und einfach.

Unsere Studenten (unsere Kinder) bekamen eine Kleinigkeit, ansonsten gab es monitäre Unterstützung, die können sie besser gebrauchen.
Auch unsere Kinder haben wir von der Last des Schenkens entbunden, eine Kleinigkeit gab es trotzdem, für mich ein Fachbuch über Fotografie und den neuen Eifelkrimi, der schon vier Tage später an meinen Sohn weitergereicht wurde.

Das gesparte Geld haben wir lieber in eine Ferienwohnung für das Treffen mit unseren Kindern gesteckt, waren schön essen und Claudia hat beim Bummel durch Erfurt endlich passende Trekkingschuhe gefunden, eine Anschaffung die schon lange geplant und nötig war.

Minimalismus gab es auch bei der Weihnachtsdekoration. Es gab Zeiten, da wurden drei Umzugskisten Weihnachtsdeko aus dem Keller geholt und Stunden später war die komplette Wohnung nach Dutzenden von Lichterketten und anderem Weihnachtsmaterial nicht mehr wiederzuerkennen. Der Stromzähler lief übrigens Amok.
Die Weihnachtsdeko haben wir uns im Womo gespart, sind lieber auf Weihnachtsmärkte und haben dort die Weihnachtsstimmung genossen.

Unser Fazit, wir hatten keinerlei Stress und die schönsten und ruhigsten Weihnachten seit langem.

Andreas

7 Kommentare zu “Weihnachten minimal”

  1. Claudia

    uuuund was man auch nicht außer Acht lassen darf: Die Fensterdeko – der ganze künstliche Schnee, die Eisblumen und das jedes Jahr extra angefertigte Window-Color….. Was da an Zeit und Nerven drauf ging!
    Mein Fazit: Wir haben das super gemacht – kein Streß, kein Putzen – Leben wie wir wollen, entspannt und happy!

  2. Ferdi

    Hallo Ihr Zwei,
    ja, ich weiss was Ihr meint.
    Es war damals, als wir unsere Wohnung kündigten und ins Mobil umzogen, erstaunlicher weise einfach uns von so vielen Sachen zu trennen die wir für unverzichtbar hielte.
    Bekommen haben wir Freiheit, Ruhe und ein deutliches Plus an Lebensqualität.

    Ferdi

    1. Andreas

      Freiheit, das ist es und noch immer sortieren wir Dinge aus, von denen wir der Meinung waren, wir bräuchten sie im Womo.

      LG
      Andreas

  3. Christa

    Hallo ihr zwei,

    Uns ging es genauso.
    Endlich einmal keine Schlepperei der Weihnachtsdeko.
    Für uns Dauerdomizil Derhleffs wurden von unserer Schwiegertochter kleine Sterne gebastelt und an die Fenster angebracht.
    Eine Weihnachtsdecke und ein kleines Gesteck mit Teelicht. Das reicht!
    Den Weihnachtsbaum und die weihnachtliche Deko haben wir dann in Ruhe bei der Family bewundert

  4. Henning

    Hallo,

    ich hab Anfang Dezember festgestellt, dass der Karton mit Weihnachtsdeko noch in meinem Keller ist. Naja und da bleibt er auch. Nur überflüssige Arbeit. Was Weihnachtsstimmungserzeugung angeht, wird man sowieso übersättigt und ist am zweiten Feiertag froh, wenn es vorbei ist.
    Kerzen haben mir im Kastenwagen zu viel Sauerstoff verbraucht. Jetzt hat das Auto mehr Volumen, aber ich habs noch nicht ausprobiert.

    Gruß
    Henning

    1. Andreas

      Da wir rauchen und zwar draußen, somit öfters das Womo verlassen, kommt immer genug Sauerstoff 🙂

      LG
      Andreas

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