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Winter – Die kalte Jahreszeit ist da

Oder wie Andreas sagt: Die ersten 4 Wochen vom Winter sind bereits rum 🙂

Für uns ist es ja auch erst der 2. Winter im Wohnmobil. Hinzu kommt, daß man den Ersten eigentlich nicht mitrechnen kann. Wir waren ja noch am Restaurieren, hatten ein „Stand-Womo“ und der Winter war ja eigentlich gar kein Winter.

Ich habe mal ein paar Infos zum Thema Wohnmobil im Winter zusammengesucht,

habe aber keine Ahnung ob man das wirklich alles braucht oder machen muss. Ist das für den „Hardcore Winter“ gedacht oder sollte man dies alles und eventuell noch mehr wirklich machen? HILFE!

Womo im Winter

  • Im Winter sollte das Wohnmobil über eine doppelwandige Isolierung und einen doppelten Boden verfügen. Sind die Wände ca. 3 cm, Dach und Boden etwa 4 cm stark, bleibt es drinnen auch bei Minustemperaturen warm.
    Unsere Mabu-Kabine ist da perfekt!
  • Winterreifen sind ein Muss und wenn es in die Berge geht, sollten auch Schneeketten nicht fehlen.
    Schneeketten sind noch nicht vorhanden – bin mal gespannt ob ich die aufziehen kann. Andreas allerdings hat durch seine Zeit beim Rettungsdienst darin genügend Übung.
  • Gasschläuche sollten kontrolliert werden und ggfs. kältebeständige Schläuche verwendet werden.
    Gasschläuche sind in Ordnung, wie kontrolliere ich „kältebeständig“?
  • Wer sein Womo komplett durchheizt, sollte Schränke und Stauklappen öffnen um Kondenswasserbildung zu vermeiden
    OK, nehmen wir uns zu Herzen
  • Das Abgasrohr sollte überprüft werden und Kaminaufsätze sollten die Dachaufbauten (Kofferboxen, Skiträger, Gepäckträger, etc.) um mind. 10 cm überragen, damit die Heizung einwandfrei funktionieren kann.
    OK
  • Wassertanks samt Leitungen und Pumpen sollten frostsicher gemacht werden. Eventuell Heizstäbe und Frostwächter einbauen
    In unserem Winter wirklich nötig?
  • Tür und Fensterdichtungen sowie alle anderen Gummiteile mit Talkum oder ähnlichem Pflegemittel einreiben
    Was verwendest Du?
  • Im Winter sollte man pro Tag mit etwa 3 kg oder 6 L Gas planen. Hier sollte man beachten, daß Butangas bei Temperaturen um und unter 0 °C flüssig bleibt. Propangas wäre hier die bessere Lösung
    Also laut letzer Info bräuchten wir 95/5
  • Ein Heizgerät am Druckregler (für Temperaturen unter 4 °C) verhindert das Einfrieren der Regler.
    Haben wir gefunden 🙂
  • Besen und ggfs. Leiter gegen den Schnee auf dem Womo einplanen
    Dort steht einplanen – Hast Du eine Leiter dabei?

Wer mehrere Tage im Schnee steht, sollte folgendes ebenfalls beachten:

  • Schnee- und eisfreien Stellplatz wählen, damit der Wagen bei Tauwetter nicht rutscht
  • Bretter verhindern bei Tauwetter das einsinken
  • Stromkabel so verlegen, dass sie nicht festfrieren oder beim Schneeräumen beschädigt werden
  • Kabel aus Gummi verwenden – Plastikkabel können brechen!
  • Handbremse lösen – sie könnte festfrieren
  • Winterabdeckungen für Lüftungsgitter des Kühlschranks anbringen
  • Heizung sollte die ganze Zeit laufen – die Temperatur sollte im Wohnmobil nicht unter 5 °C absinken
  • Regelmäßig lüften, damit die feuchte Luft durch frische, trockene Luft ersetzt wird. Kondenzwasser schlägt sich besonders an nicht ausreichend belüfteten Innenwänden nieder, wie z.B. unter den Matratzen oder den Rückenpolstern der Sitze
  • Bei Minustemperaturen sollte man das Wasser aus nicht isolierten oder geschützten Tanks ablassen. Am Besten einen Eimer drunter stellen. Nicht vergessen: Auch Leitungen, die an Außenwänden verlegt sind, frieren leicht ein.

Jede Menge Info. Einiges ist logisch, Anderes müssten wir noch erledigen. Vielleicht hast Du noch den einen oder anderen Tipp für uns? Wir nehmen jede Hilfe, die wir kriegen können!