Fragen auf die ich keine Antwort habe

Andreas

Es gibt Fragen auf die ich keine Antwort habe, zum Beispiel, wie lange wir das machen wollen, wie lange wir im Wohnmobil leben wollen.

Ich habe auf diese Frage keine Antwort, weil ich mich weigere zu planen, was weiß ich den, was wir in ein, drei, fünf oder zehn Jahren wollen. Dinge ändern sich, Vorlieben ändern sich, Wünsche ändern sich und dazu kommt noch das es erstens anders kommt und zweitens als man denkt.

Vielleicht stellen wir in einem Jahr fest, dass uns das Leben im Wohnmobil doch nicht so liegt, vielleicht sind wir aber auch noch in zehn Jahren unterwegs. Vielleicht finden wir plötzlich unseren Traumort und werden wieder sesshaft.

Es gibt auch Dinge, die man gerne  auch ausblendet, wie zum Beispiel die Gesundheit, die uns einen Strich durch die Rechnung machen könnte.

Nur eines ist im Moment ziemlich sicher, sollten wir wieder in ein Steinhaus (Den Begriff habe ich von Henning) ziehen, wird es mit ziemlicher Sicherheit am Meer sein.

Im Moment freuen wir uns einfach nur auf die tiefgreifenden Änderungen und werden die Zeit genießen, auch wenn es im Moment sehr stressig ist.

Aufgefallen sind mir zwei Reaktionen, wenn Mitmenschen von unseren Plänen erfahren: „Das würde ich auch gerne machen, aber …“ und Schnappatmung,“ ja, aber, das geht doch nicht, wenn (viele wenns) …, und …, aber, aber, aber.

Wir entsprechen nicht der Norm, but we like it 🙂
Andreas

2 Kommentare zu “Fragen auf die ich keine Antwort habe”

  1. Markus

    Einfach machen! Raus aus dem Steinhaus – rein ins Womo 🙂 Wenn es nicht funktioniert, merkt man das früh genug 😉 In Deutschland versucht man sich immer und überall absichern zu wollen, obwohl der Lebensstandart so hoch ist und es einem an nichts mangelt. Wenn ein kleines finanzielles Polster bei dieser Lebensart mitfährt, kann man sehr gut im Womo leben. Hier in Spanien wurde uns gerade erzählt, das die Renter hier mit ca. 100€ im Monat über die Runden kommen müssen, da schluckt man schon und die Hartz4ler könnten in Deutschland nur darüber lachen. Ach ja krank werden kann man auch überall, eine Absicherung in Form einer ordentlichen Auslandskrankenversicherung reicht allemal und gut ist. Wer dabei nur an Schreckenzenarien denkt, kann ja auch allein zuhause bleiben und an deprimierter Vereinsamung vor sich hinvegetieren.

    LG Markus

    1. Andreas

      Genau so sehe ich es auch. Man kann nicht immer alles planen und wie ich schon schrieb, ich will es auch nicht (mehr).
      Wie heißt es so schön: Life is too short.

      LG Andreas

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