Amsterdam

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Amsterdam – Klappe auf

Unverhofft kommt oft und so sind wir in Amsterdam gelandet. Wer unseren Blog verfolgt, der weiß, das wir Amsterdam Anfang Juni wegen meines Fußes streichen mussten und ich hatte Claudia ja versprochen, dass wir das nachholen.
Anfang der Woche war klar, dass wir wieder unterwegs sein wollten, raus aus dem Rhein-Main-Gebiet und ich entschied mich für Amsterdam. Claudia wusste lang nicht, wohin die Reise führt, kurz vor der Grenze tippte sie noch auf das Meer.

Amsterdam

Gracht in AmsterdamEs sollte mittlerweile bekannt sein, wir lieben diese Stadt. Amsterdam ist so völlig anders wie alle anderen Städte, die wir kennen. Trotz der Größe und der Betriebsamkeit findest du mitten in Amsterdam auch immer Ruhe, Orte, die die Ruhe einer Kleinstadt ausstrahlen.
Es sind die Menschen in Amsterdam. Heute waren wir auf dem Markt am Waterlooplein und brauchten ewig, weil wir uns ständig festquatschen. Wir trafen einen Niederländer, der Wohnungen in Mönchengladbach besitzt und einen Stand für Bekleidung auf dem Platz hat. Danach mussten wir für ein Foto mit einem Standbesitzer und einem Touristen aus Israel posieren, weil wir genau zur gleichen Minute das gleiche Blechschild kauften. So etwas sei ihm noch nie passiert. Dafür gab es dann sogar Rabatt.
Wir hatten Spaß mit der städtischen Kanalreinigung, die extra für Claudia fröhlich einen Schlauch beiseite räumten und sich für das Hindernis auch noch entschuldigten und als wir die SIM-Card für unseren Router holten, wurde uns diese vor Ort schon aktiviert und mit alle wichtigen Daten handschriftlich in Deutsch ausgeliefert. Wieder im Wohnmobil angekommen in den Router gesteckt und schon hatten wir Internet mit 15 Mbit.

Klappe auf und satt werden

Febo-RestaurantGestern wurde eine niederländische Institution ausprobiert. Wir haben uns in einem FEBO einen kleinen Snack geholt. Die Besonderheit ist die Wand mit den Verkaufsfächern hinter deren Klappen eine Mahlzeit auf dich wartet. Das Geld passend einwerfen, Klappe auf und genießen. Ich habe mich für eine niederländische Spezialität entschieden, eine Kalbfleischkrokette (Kalfsvleeskroket) für 1,60 €. Claudia hat einen Burger für 2,20 € getestet, der ebenfalls sehr gut war.

Febo-restaurant Amsterdam

[blue_box] Febo Restaurant
Oudezijds Voorburgwal 33[/blue_box]

Postamt als Einkaufszentrum

Einkaufszentrum Postamt Amsterdam

Was macht man mit einem alten Postamt? Abreißen und einen häßlichen Neubau mit Einkaufszentrum hinsetzen. Nicht in Amsterdam, da baut man das Postamt einfach zu einem Einkaufszentrum um. Genial und sehenswert!

[blue_box] Magna Plaza
Nieuwezijds Voorburgwal 182[/blue_box]

Amsterdam einfach

Es gibt eine geniale Möglichkeit, sich den Aufenthalt in Amsterdam wesentlich zu vereinfachen. Die I AMSTERDAM CITY CARD. Die Karte gibt es für 24, 48 und 72 Stunden. Sie beinhaltet die unbegrenzt freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, den freien Eintritt zu fast allen Museen und 25% Rabatt für viele weitere Attraktionen, wie Madame Tussaud oder eine Bootstour in den Grachten.

Umleitung für Fahräder

Wir haben unsere erste Umleitung für Fahrräder erlebt. Mit Umleitungsschildern, gelber Fahrbahnmarkierung auf der Gegenfahrbahn und allem drum und dran, wie auf deutschen Autobahnen. Aber es ist ja bekannt, dass das Rad das Fortbewegungsmittel in Amsterdam ist.

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