Laufenburg und der Tag mit drei Ländern.

Deutschland, Schweiz, Frankreich, der drei Länder-Tag. Nachdem wir zu Fuß von Deutschland in die Schweiz sind, sind wir jetzt mit unserem Womo in Frankreich. Morgen geht es weiter Richtung Franche-Comté. Dort gibt es einen unserer Lieblingskäse.

Aber heute morgen wurde erst einmal die Arbeit erledigt. Entsorgen, Kassetten leeren, Wasser tanken und dann bei bestem Wetter los. Es galt 104 Ah reinzuholen.
Erste Idee war Zürich. Schwerlastabgabe und kein Stellplatz waren Ausschlußkriterien. Wir überlegten von Waldshut mit dem Zug nach Zürich zu fahren, aber mit 80 € scheiterte die Idee an unserem Geiz. Ein Schweizer, der mit seinem WINNEBAGO ebenfalls auf dem Stellplatz stand bestätigte unsere Recherchen. Er lebt im übrigen auch in seinem Womo und zieht einen Smart hinterher, ohne Hänger.
Unser erster Halt war TRAVEL WHEELS in Waldshut, weil wir AQUA KEM BLUE brauchten.

Laufenburg

Stellplatz Laufenburg

Unser nächster Halt war in Laufenburg, ein dank Napoleon zweigeteiltes Städtchen links und rechts des Rheins. Nicht das Napoleon den Rhein erschaffen hat, aber seine Wirkung verursachte die Teilung auf zwei Länder.
Es gibt einen Stellplatz mit Entsorgung, Wasser und Strom, 5 € für 24 Stunden. Der Blick nach vorne ist klasse, der Rhein. Dahinter ist es gewöhnungsbedürftig, ein Mietshaus erhebt sich hinter dem Wohnmobil. Man schaut den Leuten in die Fenster oder sie dir in dein Wohnmobil.
Aber Laufenburg ist wirklich schön, malerisch.

Laufenburg Schweiz

Wir durchstreiften zu Fuß sowohl das schweizerische, als auch das deutsche Lauterburg.

Laufenburg Deutschland

Nach einer Siesta ging es weiter, immer an der Grenze entlang. Eigentlich wollten wir noch Bad Säckingen besuchen, aber es herrschte Verkehrschaos.
In Grenzach-Wyhlen wurde getankt. Der Verbrauch lag nun bei 14,4 l. Der Wert ist allerdings nicht aussagekräftig, da mindestens 5000 Höhenmeter enthalten sind, die den Verbrauch nach oben treiben.
Wir landeten auf der B 317 Richtung Feldberg, aber irgendwie wollte wir nicht in diese Richtung. In Steinern hielten wir auf einem ALDI-Parkplatz und hielten Kriegsrat.

Frankreich

Ab nach Frankreich, also zurück und erst auf die A 98 und dann die A 5.

Kurz vor der Autobahn sah ich links einen Mercedes stehen und sage noch zur Claudia “ Wenn dass mal nicht die Polizei ist“. Genau in dem Moment, zack, Blaulicht aufs Dach. Da wir genau auf deren Höhe waren, dachte ich, dass sie es auf uns abgesehen haben. Aber der Pkw hinter uns war fällig.

500 m vor der schweizerischen Grenze sind wir über die französische Grenze und stehen nun in Saint-Louis auf einem Parkplatz im Naturschutzgebiet „Réserve Naturelle de la Petite Camargue“.

Die 104 Ah wurden im übrigen geschafft.

 

Andreas