Deutschland   Reisen   Stellplatz

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Schwetzingen

Uns hat es gestern Abend nach Schwetzingen verschlagen, zur falschen Jahreszeit. Dazu aber später mehr.

Der Grund war IKEA. Wir haben unser Melamingeschirr und fast 30 Jahre alte Vorratsdosen aus Plastik der Wertstoff-Abteilung des IKEAs übergeben und durch Glas und Porzellan ersetzt. Auf Dauer ist echte Keramik halt nicht zu ersetzen und wozu hat man denn noch über 1400 kg Zuladung übrig.

Da wir erst um kurz nach 2o Uhr aus dem IKEA kamen, suchten wir einen nächstgelegenen Stellplatz und das war Schwetzingen. Plätze zum Freistehen in der Dunkelheit zu suchen ist so eine Sache, ich mache es nicht gerne.

Schwetzingen

Und wenn wir schon einmal hier sind, dann schauen wir uns das Städtchen mal an. Als wir noch im Odenwald wohnten, waren wir zwar oft in Mannheim, aber nie in Schwetzigen.
Sehr nett, ein schönes Städtchen mit etwa 21000 Einwohner. Einige lauschige Plätzchen und im Sommer dürfte hier einiges los sein.

Schwetzingen

Schwetzingen

Das Schloss

Haben die sich früher Bauten hingestellt, unglaublich. Und nun kommen wir zu der Jahreszeit. Im Sommer ist die dekant riesige Parkanlage bestimmt ein Erlebnis.

Schwetzingen

Nun aber musste unsere Vorstellungskraft herhalten, aber dafür war es mit Sicherheit um einiges ruhiger. Im Schloss selber waren wir nicht, wir sind für 3 € nur im Garten gelustwandelt.

Schloss Schwetzingen
Das ist nicht das Schloß, das ist nur die Orangerie. Ich habe es bis jetzt nie geschafft einen Reiher zu fotografieren. Die Vögel sind einfach zu scheu. Hier in Schwetzigen hatte ich zweimal die Möglichkeit.

Vielleicht ist ein Besuch am ersten Maiwochenende zum Spargelfest interessant.

Stellplatz

Stellplatz Schwetzingen

Der Stellplatz von Schwetzingen ist nicht schön, aber kostenlos. Er liegt in einem Gewerbegebiet direkt an einer Hauptstraße und hat nur eine Entsorgung. Aber nachts kannst Du schlafen und Morgens gibt es frische Brötchen. Hier gibt es nämlich einen LIDL, ALDI, einen Imbiss, einen italienischen Supermarkt mit Restaurant, eine Pizzeria, ein asiatisches Restaurant und eine Drogerie. Was willst du mehr? Und alles ist in höchstens fünf Minuten zu Fuß zu erreichen, der LIDL sogar in einer Minute.
Das Schloss und das Zentrum von Schwetzingen sind 1,5 km entfernt, also gut zu Fuß zu erreichen.

Uns reicht es, ein Stellplatz muss für uns keine Wellness-Oase sein, wir wollen die Umgebung sehen.

Und das Wetter war heute schlicht der Hammer.

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15 Kommentare zu “Schwetzingen”

  1. hätte ich das früher gelesen, hätten wir euch besucht! wir sind gegen acht am stellplatz vorbeigefahren nach ketsch und vor ner guten std am stellplatz vorbeigefahren richtung heidelberg.
    mein grösstes möbelstück befindet sich nun als geschenk bei meiner zukünftigen schwiegertochter. 10 umzugskisten mit büchern und geschirr haben den besitzer gewechselt. zweite etappe der minimalisierung geschafft. schlaft gut!!!!

  2. Moin,
    Von wegen minimalistisch……..vornehm geht die Welt zugrunde :-)) Porzellan klappert doch so in den Schränken.
    Wir haben uns nur den Luxus geleistet und die Kaffeebecher gegen Porzellan ausgetauscht. Wieviel Zuladung habt ihr insgesamt?
    Grüble
    Gabi

  3. Hallo,

    sag mal wie heißt den die Straße an der der Stellplatz liegt ich erkenne obwohl ich 25 jahre lang in Schwetzingen gelebt habe die Gegend nicht.
    Lg
    Marco

    1. Hallo Christiane,
      wir haben einen Tellerhalter (stehend) im Küchenschrank verbaut. Die Teller gehen dort „Plan“ rein, werden durch das obere Holzbrett nochmals gehalten / gestützt. An der Türkante ist extra Schaumstoff aufgeklebt, da rutscht und klappert nix mehr 😉 Und für „echte Teller“ hätte ich Andreas sogar überredet, den Schrank umzubauen! Ehrlich, dieses Melamin-Geschirr war nach einem Jahr nicht mehr auszuhalten.
      Gruss, Claudia

  4. Zitat: „…fast 30 Jahre alte Vorratsdosen aus Plastik…“
    80 Jahre altes Plastik? Noch aus der Vorkriegszeit? Das war Bakelit, oder ist da eine Null zuviel? Das wäre sonst doch was fürs Museum…

    Gruß
    Henning

  5. Pingback: Schwetzingen | Leben im Wohnmobil

    1. Arcoroc – da war doch was. Ach ja, sind das nicht die berühmt/berüchtigten 8eckigen schwarzen Teller, die ich schon in den 80ern zur „Aussteuer“ geschenkt bekommen habe? Stimmt, die haben bei mir auch bestimmt 30 Jahre gehalten 😉

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