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Januar 2015

Wir lassen uns nicht aufhalten

Langes Wochenende! Claudia hat morgen frei. Bevor wir im März Richtung Norden ziehen, haben wir beschlossen das heute Freiburg im Süden dran ist. Bevor es auf die Autobahn gehen sollte, musste aber erst die Luft aus dem Tank entfernt werden. Plötzlich kommt dichtes Schneegestöber auf, die Landschaft wird binnen Minuten weiß und auf der Strasse bildet sich Matsch.

Wir lassen uns nicht aufhalten

Wie war das noch mit dem Wochenendeinkauf? Also, erst einmal einkaufen und dann sehen wir weiter. Gute Entscheidung, als wir aus dem Laden kamen, hatte der Spuk ein Ende. Und während wir alles fertig machten, parkte neben uns ein Auto. Es war ja nicht so, dass es der letzte Parkplatz gewesen wäre, ein paar Meter weiter gab es eine Menge freier Plätze. Ich kurbelte die Scheibe runter und fragte den Fahrer, ob das jetzt sein Ernst sei und ob ich mich da jetzt rausquälen sollte? Er müsse dann mehr laufen war seine Antwort.

Honk

Ich steige aus, auf der anderen Seite, weil meine Tür geht nicht mehr auf. Gehe um das Auto rum, trete ihm den Rückspiegel runter und sage; „Kein Problem, jetzt passt es“.

Nicht wirklich, oder? Nein, das war nur mein Kopfkino. In Wirklichkeit habe ich mich dann aus dieser Lücke gequält. Ich meine, was soll ich dazu noch sagen, ich kann dem armen Menschen, so um die 30, doch nicht zumuten etwa 10 m mehr laufen zu müssen.

Wir lassen uns nicht aufhalten! Nicht vom Schnee und nicht von Wegelagerern. Wir sind in Freiburg angekommen und der Himmel hat viel blaue Stellen.

Andreas

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