Südfrankreich, eine Region nach unserem Geschmack

Andreas
Südfrankreich

Wir sind zurück, nach über 2800 Kilometern haben wir die Grenze bei Mulhouse überquert.
Fast drei Wochen Südfrankreich mit der Camargue, der Haute-Provence und der Verdon-Schlucht. Was für ein Erlebnis. Das Programm hatten wir schon frühzeitig gekürzt und schweren Herzens beschlossen der Cote d‘Azur, Marseille und den Calangues keinen Besuch abzustatten, denn Südfrankreich ist so abwechslungsreich, dass die große Tour nur eine halbe Sache gewesen wäre.

Wir sind Teile der legendären N7, der Route Bleue, gefahren.

N7

Sie war die französische Variante der Route 66, die wir demnächst mal komplett fahren wollen, von Paris bis nach Menton. Auf diesen Roadtrip würden wir uns richtig freuen.

Südfrankreich will mehr als einmal besucht werden

Vieles konnten wir aufgrund der Fülle der Sehenswürdigkeiten gar nicht anschauen. Wir sind durch Sisteron, durch Montelimar, der Hauptstadt des Nougats und durch Nyons, die Stadt der schwarzen Oliven. Alles Städte, die einen Besuch wert sind. Südfrankreich ist mehr als nur eine Reise wert und so war diese Reise im Grunde genommen nur ein Erstes sondieren.

Sisteron

Frankreich hat uns wieder in seinen Bann gezogen und es wurde uns wieder klar, warum wir über vier Jahre in Frankreich gelebt haben. Und so sind wir im Geiste schon wieder unterwegs in die Normandie und die Bretagne, zwei Ziele, die ganz oben auf unserer Wunschliste stehen. Aber ganz besonders freuen wir uns auf die nächste Fahrt in den Süden, denn alleine nur die Märkte, das Obst und Gemüse, dass man auch an unzähligen Ständen an der Straße direkt vom Erzeuger kaufen kann, machen das Leben dort einfach lebenswert. So richtig wohl fühlen wir uns in Deutschland noch nicht.

Haute-Provence

Die Rückfahrt hatte etwas wehmütiges, ganz anders als die bisherigen Fahrten zurück nach Deutschland. Und hinter Valance, dass so etwas wie das Tor von Südfrankreich ist, dort wo bei der Anreise die ersten Zypressen auftauchen und das Licht sich ändert, wurde das Wetter mit jedem Kilometer Richtung Norden auch tatsächlich schlechter.

Im Blog wird diese Reise noch ein wenig länger dauern, denn es sollen noch einige, wir hoffen, interessante Artikel kommen.

Work and Travel hatten wir geplant und dies hat auch ganz gut geklappt. Das neue Blogdesign ist soweit fertig und die meisten Artikel überarbeitet. Demnächst dann live hier, ich hoffe noch im Juni.

Und was soll man sagen, wir sind über 2000 km durch Frankreich ohne Stau gefahren und haben dafür heute gleich vier Staus mitgenommen. Willkommen zurück!

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4 Kommentare zu “Südfrankreich, eine Region nach unserem Geschmack”

  1. Stéphanie Maus

    Zu dem Stauproblem: in D muss man (noch) nichts zahlen, in F ist eine Autobahnfahrt sehr teuer. Auch ich (gebürtige Französin) vermisse hier in D die Wochenmärkte in jeder noch so kleinen Ortschaft. Deshalb geht es im August für 3 Wochen mit dem Defender über die Alpen gemütlich nach Carcassonne. Wir zählen die Tage! Euch gute Eingewöhnung.

    1. Andreas

      Wir haben auf der Hinfahrt die Autobahn kaum benutzt, nach Lyon blieben wir ein wenig läner auf der A7. Die Rückfahrt war komplett mautfrei.
      Einen schönen Urlaub in Carcasonne.

      Gruß
      Andreas

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