Wiesbaden

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Wiesbaden, zum Ersten

Wie schreibt man einen Artikel über die eigene Heimatstadt, ohne in Schwärmerei zu verfallen. Gut, wir wohnen seit 20 Jahren nicht mehr in Wiesbaden, aber wir lieben Wiesbaden noch immer. Und seit gestern wieder ein Stück mehr. Es hat sich viel verändert, Wiesbaden ist mediterraner geworden. Es gibt noch mehr Kneipen und Restaurants in der Fußgängerzone, die größer geworden ist, mit Sitzplätzen im Freien. Wie wir feststellen mussten, werden die auch in dieser Jahreszeit ausgiebig genutzt.

Eine Aufzählung aller Sehenswürdigkeiten findet du in den Artikeln über Wiesbaden in Wikipedia und Wikivoyage.

Wiesbaden zu Fuss

Von uns gibt es ein paar Tipps abseits der Fußgängerzone. Die Fußgängerzonen sind für uns meistens das Langweiligste einer Stadt. Wenn du eine Stadt entdecken möchtest, musst du runter von der Straße der immer gleichen Verdächtigen.
Los geht es, du brauchst einen Becher oder eine Flasche. Und natürlich eine Straßenkarte oder Google Maps auf dem Smartphone, damit du all die Straßen findest, die wir dir hier nennen. Und nun geht es in das

Westend

Harput Bäckerei WiesbadenAbseits der Fußgängerzone gelegen, ist das Westend eines der dichtbesiedelsten Stadtbezirke Deutschlands. Ein multikultureller Stadtteil mit unendlich vielen Spezialitätenläden und -restaurants. Hier findest du mit Sicherheit die eine oder andere Spezialität.

Am besten läufst du vom Platz der deutschen Einheit aus die Bleichstraße hinauf, dann rechts bis zur Wellritzstraße und diese wieder herunter.

Diesem Schaufenster konnten wir nicht widerstehen und lockte uns umgehend in den Laden. Das Abendessen war gesichert, 500 gr Salzgebäck wechselten den Besitzer. Es hätte noch viel mehr sein können, aber wir hatten ja noch den Kuchen zu Hause.

Harput BäckereiGefallen hat uns auch die sehr freundliche und herzliche Atmosphäre in der HARPUT Bäckerei.
Am Ende der Wellritzstraße geht nach links die Schwalbacher Strasse hinauf.

Bergkirchen-Viertel

Am Ende der Schwalbacher Str. geht es die Röderstraße herunter. Solltest du Brot brauchen, dann musst du zum Backhaus Bürger, Hausnummer 17. Schon der Geruch wird dich flashen, so haben Bäckereien früher gerochen. Ich weiß wovon ich rede, ich habe dort schon vor 40 Jahren Brot holen müssen (Losgeschickt von den Eltern!). Wieder ein Stück den Berg hinauf und dann links in den Römerberg, die nächste links in die Schachtstraße, rechts in die Steingasse und wieder links in die Lehrstraße wieder zurück auf die Röderstraße. Schau, dass du in den einen oder anderen Hinterhof kommst und du dich dort umschaust. Hier kannst du noch das laute Klacken alter Treppenhausbeleuchtungen hören. Weiter den Berg runter und die nächste rechts in die

Nerostrasse

Nerostraße WiesbadenHier findest du kleine interessante Geschäfte

Am Ende der Nerostraße bist du am Kochbrunnen angekommen. Jetzt sind wir bei einer der Sehenswürdigkeiten. Aber ohne einen Schluck aus dem Kochbrunnen warst du nicht in Wiesbaden. Vorsicht heiß! Über 60 °C.

Im übrigen wird dieses Wasser nicht nur für die Thermalbäder verwendet, es wird auch unter anderem das Rathaus damit beheizt.
Nun geht es in die Fußgängerzone, in die Langgasse. Nach etwa 200 m geht es rechts „Zum Römertor“. Dort ist die

Currywurst-Manufaktur

Einfach nur lecker, immer mit Pommes und der belgischen Sauce bestellen. Die Schärfe kannst du selbst bestimmen. Nachdem du die Currywurst genussvoll vernichtet hast, kannst du dir noch das Römertor anschauen. Dann geht es zurück zur Langgasse, nach rechts bis es links zum Marktplatz geht. Von dort geht es rechts in die Grabenstrasse, aber bevor du abbiegst, wirf einen Blick in den Fisch Frickel vor Dir. Eigentlich schon ein Museum, dieses Ladengeschäft und einfach schön. Jetzt geht es in die

Grabenstrasse

Grabenstrasse WiesbadenViele kleine Läden, abseits der üblichen Langweile, wie die Marmeladen- & Senfmanufaktur „the princess revolution„. Das sind die Läden, die uns interessieren, die uns gefallen. Hier kannst du aber noch mehr kleine Straßen finden.

Dies war nur eine kleine Runde, bei der du aber viel entdecken kannst. Architekturliebhabern wird ein dreiwöchiger Urlaub nicht reichen.
Eines ist in Wiesbaden ganz wichtig, den Blick immer wieder hoch zu den Fassaden schweifen lassen. Die Architektur ist großartig und Wiesbaden hat hunderte Kulturdenkmäler.

Was musst du ihn Wiesbaden unbedingt tun?

  1. Wasser aus dem Kochbrunnen trinken
  2. Nerobergbahn fahren
  3. In der Fasanerie die Wölfe anschauen
  4. Relaxen in der Kaiser-Friedrich-Therme
  5. Wilhelmstraße mit Kurhaus, Theater und Kurpark besichtigen
  6. Ein Stück Kuchen im Café Maldaner essen

Veranstaltungen

Theatrium oder Wilhelmstrassenfest

Das größte Strassenfest in Deutschland. Findet immer am zweiten Juni-Wochenende statt. Viel Kulinarisches, Musik, Fahrgeschäfte und ein Kunsthandwerkermarkt. Wie der Name es schon sagt, findet das Fest auf der Wilhelmstrasse statt, nicht umsonst auch die Rue genannt.

Rheingauer Weinwoche

Eines der größten Weinfeste der Welt.

Stellplatz

Der Reisemobilhafen Wiesbaden ist ein guter Stellplatz mit optimaler Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die Anfahrt ist trotz Umweltzone möglich und erlaubt. Sie erfolgt über die A 643 Abfahrt Dotzheim. Die Einzelheiten findest du auf der Website des Stellplatzes.

Das ist der erste Teil unserer Tipps zu Wiesbaden. Da wir demnächst hier in der Gegend sind werden wir noch mehr entdecken. Ein Geschäft steht schon auf unserer Liste, Britmania, ein Laden für britische Spezialitäten.

Die größte Kuckucksuhr der Welt findest du nicht im Schwarzwald!

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