Wir kommen nicht weg, ich habe das Wohnmobil ruiniert.

Andreas
Wohnmobil ruiniert

Wir gönnten uns etwas Erholung von den Arbeiten im Keller, von Beton, Erde, Löchern und 100 Trichtern mit Verkieselungsflüssigkeit. Allerdings habe ich dabei etwas das Wohnmobil ruiniert

Ewald

Der Ewald von Sandie und Karsten

Ich habe das Wohnmobil ruiniert

Wir machten uns auf die 176 km Reise zu Sandie und Karsten und verbrachten einige schöne Tage mit den Beiden. Mit viel Wein und gutem Essen konnten wir auch unseren Frust abbauen, denn leider war der Ausflug nicht ganz ohne Folgen für unser Wohnmobil geblieben. In der Engstelle einer Baustelle touchierte ich wegen einer kleinen Unaufmerksamkeit in Verbindung mit Spurrillen und einer Bodenwelle die Fahrbahnbegrenzung aus Beton und wir büßten etwas Material ein. Teile des Aluprofils unserer Kabine wurden regelrecht abgeschält. Zum Glück bin ich nicht der Einzige. Ein Bekannter von Sandie und Karsten blieb an der gleichen Stelle mit seinem 911er (Nicht der Porsche) hängen.

Vor Ort haben wir mit Hilfe eines Wagenhebers das 3 mm dicke Aluprofil soweit es ging wieder in die richtige Position bewegt und das Loch fachgerecht mit Panzertape kaschiert. Der Schaden fiel kaum noch auf.

Bei der anschließenden Rückfahrt durch das Sauerland konfrontierte uns das Wetter recht unerwartet mit weißer Landschaft und schneebedeckter Autobahn. Und da 176 km eine irre lange Strecke ist, unterteilten wir die Fahrt mit Übernachtungen in Dillenburg und an der Wuppertalsperre.

Dann werden wir das mal richten

Da friert mir doch das Gesicht ein. Wir fahren zur Erholung ein paar Kilometer und haben hinterher noch mehr Arbeit. Jetzt müssen wir erst den Schaden beheben, weil das Gasfach frei liegt und die Klappe nicht mehr so wirklich geschmeidig funktioniert. Dazu werden wir das kaputte Profil mit Hilfe einer Flex entfernen und durch ein neues Stück ersetzen. Entweder finden wir ein passendes Profil oder wir biegen es selber. Marco hat mal wieder die richtige Maschine dafür. Nach dem Lackieren wird der Schaden fast verschwunden sein. Das etwas zerknitterte Stück Blech hinter der Klappe lässt sich wahrscheinlich nur mit Spachtel wieder glätten, aber dann  lieber ein paar Falten. Vielleicht sollte ich mit einem Edding unterschreiben : „Wettenberg 11.2017“.
Shit happens! So what!

Teile diesen Beitrag

5 Kommentare zu “Wir kommen nicht weg, ich habe das Wohnmobil ruiniert.”

  1. Heike

    Ich kann euren Frust verstehen. Wenn so etwas passiert, möchte man sich am liebsten selbst in den Allerwertesten beißen. Aber wie sagte meine Oma immer: Es hätte noch viel schlimmer kommen können.
    Ihr seid übrigens nicht die einzigen: Auf einer beruflichen Fahrt nach Leipzig im September hatten wir leichte Feindberührung mit einem LKW, beim Wechsel von der Auffahrt auf die rechte Fahrbahn. Wer letztlich Schuld hat ist nicht nachzuvollziehen, wahrscheinlich fifty fifty. Der LKW hatte einen Kratzer am rechten Spiegel. Wir hatten einen netten blauen Streifen plus Kratzer über die gesamte linke Seite. Das Meiste ließ sich von einem Fachmann (der zum Glück unser Nachbar ist) wegpolieren. Mit dem Rest können wir leben …
    Aber wichtig ist doch, dass es keinen Personenschaden gab und das Womo nicht geschrottet wurde. Von daher ist Ärger auch immer relativ … In diesem Sinn ein gutes „Reparieren“ und liebe Grüße aus dem Odenwald.
    Heike

  2. Theo

    „Wir gönnten uns etwas Erholung von den Arbeiten im Keller, von Beton, Erde, Löchern und 100 Trichtern mit Verkieselungsflüssigkeit“

    Das kommt mir irgendwie bekannt vor, habe das vor 20 Jahren etwa in einem Raum gemacht (naja, eher machen lassen, nur den Fußboden haben wir selbst durchs Fenster entsorgt).

    Mein Wohnmobil habe ich zwar nicht geschrottet, aber auf seinem Stellplatz im Rasen versenkt. Jetzt steht es da und rührt sich nicht mehr. Weil da nun auch noch die Batterielampe leuchtet und demzufolge die Batterie vermutlich nicht mehr geladen wird. Aber zuerst mal muß es aus den Spurrillen wieder raus, fragt sich nur, wie.

    Aber das ist wohl harmlos gegenüber Eurem Betonrempler.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.