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Juli 2014

Wo ist er denn?

Damit sich keiner Gedanken macht 😉 , im Beitrag von Claudia kommen ja auch nur noch fremde MĂ€nner vor, ein kurzes Lebenszeichen von mir.

Ich bin geschĂ€ftlich unterwegs, muss in SteinhĂ€usern schlafen und brummende Klimakompressoren auf dem Dach des Hotels ertragen. Ich habe mich gestern Nacht gefragt, ob die eigentlich eine Macke haben, von mir fĂŒr dieses Zimmer auch noch Geld zu verlangen.

Voraussichtlich am Freitag wird wieder geschraubt, dann dĂŒrfte das Ersatzteil fĂŒr unsere Dachluke da sein. Die Klappe des neuen Schuhfaches muss auch nachgearbeitet werden, die schließt schlecht, da muss ich noch einmal ran.
Außerdem muss ich ja dem Strom-Problem auf den Grund gehen, Lichtmaschine oder Batterie, das ist hier die Frage. Ich habe mir vorgestellt, dass wĂ€re uns auf dem Stellplatz im Wald passiert. I’am walking…, wer sich noch an die ARAL-Werbung erinnert, weiß was ich meine. Ansonsten, bitte schön.

Sehr interessant ist die Auflösung der Trennung zwischen Fahrerhaus und Wohnbereich, also Kabine. Bisher waren dies eigentlich, vor allem im Kopf, strikt getrennte Bereiche. Und diese Grenze ist gefallen. Angefangen hat es damit, dass wir die Schuhe, weil sie feucht waren, im Fahrerhaus abgestellt hatten. Der Weg zur nĂ€chsten Erkenntnis war nicht weit. Hinter Claudias Sitz ist noch massig Platz, Platz fĂŒr ein Regal fĂŒr zwei Paar Schuhe. Jetzt gibt es aber demnĂ€chst nicht mehr Schuhe, sondern der Platz im Elektrikschrank wird frei, dort standen bisher die Schuhe, die in Gebrauch sind.

Und nach jedem Trip wird umgerĂ€umt und ausgerĂ€umt. Gaskocher mit Kartusche in der Heckbox gefunden, stimmt, der war ja auch noch da, weg. Die StĂŒtzen, wieder rausgeflogen. Wirkung gering, einmal benutzt und weg damit.
Die Medikamenten- und Verbandsbox, eingedampft. Wir fahren doch einen Verbandskasten in der Gegend rum, wozu also noch einmal Kompressen und VerbandspĂ€ckchen extra. Der Kasten wird etwas aufgestockt und sollte etwas verbraucht werden, wird er in der Apotheke aufgefĂŒllt. Eine Kiste weniger.
Außerdem haben gut 15 kg BĂŒcher das Wohnmobil verlassen und sind auf den Weg zu unserer Tochter nach Weimar.

Unseren mitgefĂŒhrten Kanister wollen wir gegen ein faltbares Modell austauschen.
Taugen die was?

Andreas