Engelberger Hof
14qm Lifestyle Wohnmobil

Ein November ganz ohne Blues

von Andreas

Als Bewohner eines Wohnmobil haben zumindest wir mittlerweile eine etwas andere Zeitrechnung, denn es gibt nur zwei Jahreszeiten, die Gute und die Harte.

Die Harte, das sind die vier Monate November, Dezember, Januar und Februar. Wir nennen sie bewusst die Harte und nicht die Schlechte. Die Schlechte, das wäre zu negativ, würde das Unangenehme, die Nässe und Kälte nur überbewerten. Die Harte, dass klingt nach Herausforderung, wir gegen die Unbilden des Wetters.

So richtig hart war der November dieses Jahr allerdings nicht. Unser Ziel möglichst viel draußen unterwegs zu sein haben wir geschafft. Wir waren 201 km auf den Rädern unterwegs und haben dabei 3314 Höhenmeter bewältigt. Auf eine Tour sind wir besonders stolz, auf die 15 km zu einem größeren Supermarkt, bei Nieselregen, viel Wind und 6 °C. Unsere 6,8 Tonnen in Bewegung zu setzen war zu keiner Zeit eine Option gewesen. Und ganz ehrlich, wir freuen uns nach jeder dieser Touren den Arsch ab und sind stolz darauf unterwegs gewesen zu sein.

Die kurzen und kalten Tage machen allerdings alles etwas komplizierter. Das momentan recht kleine verfügbare Zeitfenster mit Tageslicht und Tageshöchsttemperatur kollidiert immer wieder mit meinen Arbeiten am Blog beziehungsweise mit der Zeit, in der ich am besten arbeiten kann.

Frische Inhalte

Ohligser Heide

Die harte Jahreszeit ist nämlich ideal um fällige Arbeiten am Blog zu bewältigen. Diese Arbeiten erfolgen im Moment vor allen Dingen im Hintergrund, denn ich überarbeite viele ältere, aber wichtige Beiträge und die, die hohe Zugriffszahlen aufweisen. Ich checke Links, überprüfe Informationen auf Aktualität und ergänze teilweise die Texte. Bei einigen Beiträgen habe ich Wünsche von Lesern realisiert. So habe ich unter anderem eine GPX-Datei für den Beitrag „Mautfrei in den Süden von Frankreich“ erstellt und zum Download bereit gestellt.
Ich ersetze viele Bilder durch ihre neu entwickelten Pendants, weil ich mittlerweile einfach besser geworden bin. Das ist der schönste Teil der Arbeit, sich durch die Tausenden von Bildern der letzten fünf Jahre zu wühlen und all die Erinnerung an all die Orte und Erlebnisse werden wieder wach.

Parallel dazu kümmere ich mich um neue Inhalte für unseren Themenbereich „Erlebnis Frankreich“. Jetzt erweisen sich meine Reisetagebücher als große Hilfe, mit deren Hilfe ich jeden Tag nachvollziehen kann.
Zusätzlich kann ich noch auf Claudias Bilder und Notizen zurückgreifen und Claudia hat teilweise sogar während der Fahrt die Nummern der gefahrenen Straßen dokumentiert.

Ich möchte auf den nächsten Reisen die Möglichkeiten des Tagebuches noch viel besser ausnutzen, ergänzen werde ich meine Dokumentationen mit den Möglichkeiten unserer Navigations-App OSMand+. Dort kann ich Notizen (Text oder Audio) und Bilder hinterlassen und die sind dann dank GPS punktgenau.

Und während ich am Rechner sitze und arbeite, scheine ich erst jetzt langsam zu verstehen, wie wir am besten reisen.

Ohligser-Heide

Wohnmobil

Um 15:37 blieb die Zeit stehen
Darum müssen wir uns ja auch mal kümmern. Nach einigem Hickhack konnten wir endlich den Niederdruckregler unserer Gasanlage tauschen. Die Beschaffung des richtigen Ersatzteils war nicht so einfach, weil der verbaute Regler so nicht mehr hergestellt wird. Im Endeffekt war es wieder die Firma Wynen, die uns rettete und aufwendige Umbauarbeiten verhinderte. Auf unsere Anfrage mit Bild folgte ein Angebot mit dem passenden Regler und schon am nächsten Tag war das Ersatzteil bei uns. Das ging sehr schnell, wenn wir mal einfach davon absehen, dass wir auf die Antwort zwei Wochen gewartet haben. Nun geht es zur erneuten Gasprüfung, danach können wir endlich zum TÜV.

An irgendeinem Tag um 15:37 blieb die Zeit im Fahrerhaus unseres Wohnmobil stehen. Unser Wohnmobil war zu einer Wohnimmobilie mutiert. Eine der zwei Starterbatterien war mit einem Zellenschluss plötzlich und unerwartet aus unserer Mitte gerissen worden. Schon unsere Fahrt zur gescheiterten Gasprüfung verzögerte sich ja, weil nicht genug Saft für den Anlasser vorhanden war.

Die Prüfung des Wasserstandes war ohne Befund, aber die Messung mit einem Multimeter Werbung ergab an einer der Batterien eine Spannung von nur 10,3 V, das ist Nulllinie, Exitus. Die andere Batterie wanderte in die Garage von Marco und hauchte dort der Moto Guzzi Leben ein. Die Batterie von dem Motorrad war ebenfalls tot. Mittlerweile sind die Batterien ersetzt worden und hängen nun an einem Ladegerät, damit diese Batterien älter werden.
Ich hätte aber gerne noch eine kleine Solarplatte nur für die Starterbatterien auf dem Dach. Wir brauchen eine eigene Platte mit eigenem Solarregler für die Fahrzeugbatterien, weil unsere Fahrzeugelektrik auf 24 Volt läuft. 

Heimaturlaub

Ohligser-Heide

Es gibt keine Reisepläne für den Dezember. Es müssen Aufträge abgearbeitet werden, um unsere Reisekasse aufzuladen, denn eine Auswirkung der DSGVO ist nämlich unter anderem eine Einbuße bei den Affiliate Einnahmen.
Dann sind wir hier und da noch eingeladen und wollen noch einige Freunde besuchen. Da bleibt keine Zeit für größere Touren.

Statt Pâte de campagne auf dem Mont des Fourches nun also Bratwurst vom Weihnachtsmarkt. In der Haute-Provence, und erst recht auf 2342 m Höhe, wird es jetzt so wie so ziemlich schattig und die Murmeltiere schlafen schon. Aber alles hat seine Vorteile, denn so bleibt mir jetzt genügend Luft für meine Aufgaben.

Fotografie

Herbstlicht an der Wupper

Die Fotos zu diesem Beitrag entstanden im November bei verschiedenen Touren unter anderem in der Ohligser Heide und im Park Engelsberger Hof.

Der Wechsel auf die kleine spiegellose Systemkamera hat genau so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Meine neue Kamera Werbung ist wirklich immer dabei. Als absolut genial hat sich dabei die Kamerahalterung mit Schnellverschluss erwiesen. Die Halterung befestige ich am Gürtel oder Träger des Rucksacks. Damit habe ich die Kamera immer schnell zur Hand und auch beim Radfahren stört die Kamera in keinster Weise. Zum Lösen der Kamera reicht eine Hand, das Teil hat sich wirklich gelohnt. 

Tipp
Erst die Kamera in der Halterung einrasten, Sitz kontrollieren und erst dann die Hand aus der Handschlaufe nehmen. Eine Handschlaufe ist für die kleinen Systemkameras Pflicht, weil die einem schnell mal aus der Hand gleiten können.
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  • Aktualisierte ultradünne Bodenplatte & zwei Löcher: können sich an die Dicke verschiedener Rucksäcke anpassen (präsentieren Sie ein Paar lange Schrauben). Die Bodenplatte ist integriert und nicht instabil. Das Öffnen und Schließen ist sehr schnell und die Schrauben können durch die Bodenplatte geführt werden, verschiedene Schraubengrößen sind verfügbar und

  • Doppelter Schutz: Eine zusätzliche Sicherungsschraube sorgt für eine sichere Befestigung der Schnellwechselplatte an Ihrem Motherboard. Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass Ihre Kamera herunterfällt. Mit einem 1/4 Schraubenloch im Boden für die Montage auf einem Stativ

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Und übrigens, in 16 Tagen, am 21. Dezember um 23:23, werden die Tage schon wieder länger. Der Frühling ist nah. Ach Quatsch, Winteranfang, jetzt sind aber gerade die Pferde mit mir durchgegangen.

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6 Kommentare zu “Ein November ganz ohne Blues”

  1. Klemens Kohlgrüber

    Hallo Andreas, vielen Dank für die Hinweise. Sehr gut finde ich unter anderem, dass Du einen gpx-Track für den Beitrag „Mautfrei in den Süden von Frankreich“ erstellt hast. Der lässt sich ja dann bequem nachfahren. Euch schöne Festtage! Beste Grüße Klemens

  2. Thomas Potschka

    Hallo, deine Fotos finde ich sehr beeindruckend, das Licht im Wald, herrlich, man riecht den Wald durch deine Fotos, danke!

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